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26.08.2011

Baumsteg schon im Jahr 1947 auf der Wunschliste

Pforzheim. Der Baumsteg als Fußgängerüberquerung der Enz beim Melanchthonhaus war ( wie fast alle Brücken und Stege) bei Kriegsende zerstört worden. In der "Pforzheimer Umschau" war schon im April 1947 der Wunsch artikuliert worden, den Baumsteg wieder aufzubauen.

Dies hatte vor vielen Jahren auch Bürgermeister Alexander Uhlig bekräftigt, als es darum ging, einen Investor für das brachliegende ehemalige Degussa-Grundstück zu finden. Zudem sollte der Baumsteg auch ein weiterer Mosaikstein im Rahmen der Aufwertung des Enzufer-Bereichs von Rossbrücke bis Goethebrücke sein. Doch wegen der angespannten Finanzsituation der Stadt wurde der Baumsteg aus dem Haushaltsplan gestrichen. Die Stadt hofft nun auf private Geldgeber, die den Bau finanzieren. Die Anlieger, die selbst Millionenbeträge in die Aufwertung des Areals investiert haben, appellieren ans Rathaus, den Baumsteg endlich zu realisieren. Und es wird auch darauf verwiesen, dass auf dem Hohberg Teile des historischen Maihäldenstegs gelagert sind, die an der Enz sicher mit integriert verwendet werden können. Ef-te