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Die Band „Acid“ bietet soliden Rock im „Kupferdächle“.
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Lu Thomé (Zweiter von links) ist als multikultureller Sänger und Gitarrist mit Hang zu Südamerika bekannt wie ein bunter Hund. Fotos: Bechtle
Lu Thomé (Zweiter von links) ist als multikultureller Sänger und Gitarrist mit Hang zu Südamerika bekannt wie ein bunter Hund. Fotos: Bechtle
„Blaumann“ ist das Mädchen für alles.
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Sie wartet auf den Traumprinzen:Susann Würth.
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Begegnung im Stadtgarten und im Reuchlinhaus

Hier die ausstellungsbegleitende klassische Musik, dargeboten im Halbdunkel eines Raumes des Schmuckmuseums mit historischen Kleinodien aller Epochen von Thomas Dombrowski (Cello), Lea Heinze, Lena Gasde und Adelheid Bartel (alle Flöte). Dort der monochrome Klangteppich und das archaisch-dumpfe Didgeridoo von Jürgen Grebner in der Edelsteinausstellung Witwe Schütt an der Goldschmiedeschulstraße, nur einen Steinwurf und durch die Jahnstraße getrennt, entfernt vom Reuchlinhaus.

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Bildergalerie: Begegnung im Stadtgarten - die bunte Welt der Musik
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Hier – im Innenhof des Reuchlinhauses – die Jazz-Band der Fritz-Erler-Schule, dort – ein paar hundert Meter entfernt, unterm Baum und unweit des „Eisernen Kanzlers“ – Lu Thomés „Trio de Janeiro“ mit Martin Romero und Marianne Martin. Das und vieles mehr – vom internationalen Tanzparkett unter der Leitung von Sabine Roser über die „Pforzheimer Stimmen“ (Leitung: Eva-Maria Heinz) und die Escola de Samba Baden und Lilou&Acoustikband bis zum Südwestdeutschen Kammerorchester – „Musik ohne Grenzen“ – unter Sebastian Tewinkel reicht der Spannungsbogen. Abgerundet wird das Panoptikum von Susann Würth, freischaffende Theaterkünstlerin, die sich vor dem „Rendezvous“ auf die Suche nach einem Traumprinzen begibt. Im „Kupferdächle“ spielt „Acid“, und Ana Kugli, promovierte Brecht-Expertin, liest Lieblingstexte aus verschiedenen National-Literaturen, ausgewählt von Pforzheimer Bürgern.

Unterstützt durch PZ

Das kommt nicht von ungefähr, ebenso wenig wie die Eröffnungsrede von Monika Müller: Die Bürgermeisterin ist zuständig für Integration, und schließlich ist das interkulturelle Kulturfestival „Mix versteh’n“ – maßgeblich unterstützt durch die „Pforzheimer Zeitung“, auch in Form des wöchentlichen PZ-„Schreibkabinetts“ im „Haus der Biografien“ – in diesem Jahr eingebettet in die traditionsreiche „Begegnung im Stadtgarten“. Im Grunde, erinnert Monika Müller, gibt es diese „Begegnungen“ seit 1974. Doch erst vor zehn Jahren wurde der Institution wieder Leben eingehaucht. Veranstalter war heuer das Kulturamt in Zusammenarbeit mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester.

Autor: Olaf Lorch-Gerstenmaier

08.07.2012

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