

Pforzheim. Abbrucharbeiten, vor allem wenn davon markante Gebäude betroffen sind, faszinieren die Passanten. Das war beispielsweise beim Industriehaus der Fall, zuletzt auch bei der BW-Bank. Und derzeit ziehen die Abrissbagger am alten Hilda-Gymnasium die Blicke auf sich.
Als dabei am Montag an einem früheren Durchgang unter dem Dachgeschoss an der Wand ein makabres „Gemälde“ sichtbar wurde, forderte dies bei vielen jedoch Kopfschütteln heraus. Denn es zeigt eine Person, die sich offensichtlich mit einer Schlinge an einem Kleiderhaken erhängt hat.
Abbrucharbeiten, vor allem wenn davon markante Gebäude betroffen sind, faszinieren die Passanten. Das war beim Industriehaus der Fall, zuletzt auch bei der BW-Bank. Und derzeit ziehen die Abrissbagger am alten Hilda-Gymnasium die Blicke auf sich.
Als dabei am Montag an einem früheren Durchgang unter dem Dachgeschoss an einer Wand ein makabres „Gemälde“ sichtbar wurde, forderte dies bei vielen jedoch Kopfschütteln heraus. Denn es zeigt eine Person, die sich offensichtlich mit einer Schlinge an einem Kleiderhaken erhängt hat. Rätselhaft war auch die ungewöhnliche „Bekleidung“. Aber so schnell, wie diese Abbildung an die Öffentlichkeit kam, so schnell war sie dann auch wieder verschwunden und im Bauschutt gelandet.
Kopfschütteln ruft auch die massive Stahlkonstruktion hervor, die am zunächst zur Kiehnlestraße offenen Innenhof des neuen Hilda-Gymnasiums angebracht worden ist. Wie die PZ berichtete, war diese im Entwurf des erfolgreich aus dem Architektenwettbewerb hervorgegangen Büros Rossmann+Partner (Karlsruhe) nicht vorgesehen. Doch aus baurechtlichen Vorgaben muss eine Lärmschutzwand installiert werden, damit Anwohner nicht in ihrer Ruhe gestört werden, wenn in der künftigen Sporthalle – der Zu- und Abgang erfolgt über den Innenhof – bei Veranstaltungen bis zu 2000 Besucher erwartet werden.
Doch wo sind Anlieger? Direkt betroffen ist das PZ-Medienhaus, in dem Verleger Albert Esslinger-Kiefer wohnt. Er freut sich, dass Leben in die Nachbarschaft eingezogen ist und meint: „Diese Lärmschutzwand ist eine unsinnige, zerstörerische Installation!“ Weitere Anlieger sind die Bewohner des Saacke-Carré an der Kiehnlestraße. Und diese sind, so erklärt es ein Lärmschutzgutachten des Büros Kurz und Fischer (Winnenden) aus dem Jahr 2009, durch Besucher der Sporthalle beim Kommen und Gehen betroffen.
Daher, so der städtische Pressesprecher Michael Strohmayer, sei anfangs sogar gefordert worden, die Öffnungsfläche zum Innenhof des Gymnasiums schalltechnisch noch weiter zu schließen, als es jetzt der Fall ist. Rossmann+Partner hatten mit den Gutachtern erreichen können, dass der lichte Raum nicht zur Hälfte, sondern nur zu 40 Prozent verschlossen werden muss. Die Metallkonstruktion, die installiert wurde, wird nun noch mit schallabsorbierenden Platten im „Hilda-Grün“ verkleidet. Zudem wird, es wurde bereits geliefert, ein Rolltor angebracht, um den Pausenhof abends abschließen zu können.
Eine vom Gutachter vorgeschlagene Variante, drehbare Wandelemente vorzusehen, die bei Veranstaltungen zum Innenhof gedreht und diesen so weitgehend schließen könnten, wurde nicht umgesetzt.
Autor: Thomas Frei






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Leserkommentare (8)
Mehr KommentareBanksy läßt grüßen. mehr...
Was das Kunstwerk wurde nicht erhalten ! Eine Schande aber auch .Ein sofortiger Stopp der Arbeiten wäre zwingend notwendig gewesen. Es hätte erhalten werden müssen.Genauso wie die fragwürdige Ruine der ehemaligen Gewerbeschule mit dem sonderbarem Kaffee Roland ! mehr...
[QUOTE=fs01;132455]Banksy läßt grüßen.[/QUOTE] Kann auch von Blek le Rat sein mehr...