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13. Juli 2010
Glück im Unglück: Die Feuerwehren aus Pforzheim und Heimsheim konnten verhindern, dass der Brand der Zugmaschine nicht auf den randvollen Tank übergegriffen hat. Es hätte sonst mitten auf der A8 eine Explosion geben können.
Glück im Unglück: Die Feuerwehren aus Pforzheim und Heimsheim konnten verhindern, dass der Brand der Zugmaschine nicht auf den randvollen Tank übergegriffen hat. Es hätte sonst mitten auf der A8 eine Explosion geben können.
© Ketterl

Brennender Tanklastzug auf der A8 droht zu explodieren

HEIMSHEIM. Großalarm für Feuerwehr und Polizei: Auf der Autobahn A8 einen Kilometer nach der Anschlussstelle Pforzheim-Süd in Richtung Heimsheim ist ein mit 32.000 Liter Flugbenzin beladener Tanklastzug in Brand geraten. Weil Explosionsgefahr bestand, ist die A8 in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt worden. Die alarmierten Feuerwehren aus Pforzheim, Heimsheim und Leonberg mussten aus sicherer Distanz den Brand der Zugmaschine löschen und parallel dazu den Tank so abkühlen, dass die Explosionsgefahr gebannt werden konnte.

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Um 13.55 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Die Zugmaschine des Lastwagens hatte aus noch unbekannter Ursache Feuer gefangen. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte das Führerhaus in voller Ausdehnung, Flammen schlugen in Richtung des Sattelaufliegers. Der Feuerwehr gelang es, ein Übergreifen des Brandes auf den Sattelauflieger zu verhindern. Dazu wurde massiv Löschwasser eingesetzt, das mit einem Großtanklöschfahrzeug aus Eutingen herbeigeschafft worden war. Nach rund einer halben Stunde war der Brand gelöscht, der Auflieger gekühlt und die akute Explosionsgefahr somit gebannt.

Bildergalerie: Explosionsgefahr: Mit Gas beladener Tanklastzug brennt auf A8
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Lob gab es von der Feuerwehr für den Tankzug-Fahrer, der sofort reagierte und andere Autofahrer warnte, die deshalb schon weit vor der Brandstelle stoppten. Die Polizei sperrte die Autobahn in beide Richtungen komplett. Im Einsatz waren die örtlichen Feuerwehren sowie Notarzt und DRK, die sich für den Ernstfall bereithielten.

Um 14.40 Uhr war die Sattelzugmaschine gelöscht und der Auflieger soweit abgekühlt, dass keine Explosionsgefahr mehr bestand. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Es entstand am Sattelzug ein Sachschaden in Höhe von etwa 80.000 Euro. Die Feuerwehr band Kraftstoff ab, der aus dem Betriebstank des Tankzuges ausgelaufen war. Der Einsatz war nach etwa zwei Stunden beendet Durch das Ereignis kam es auf der Autobahn zu Staus mit einer Gesamtlänge bis zu 10 Kilometern.

Die Fahrbahn in Richtung Karlsruhe, konnte um 15.11 Uhr wieder frei gegeben werden. Zwei Fahrstreifen in Richtung Stuttgart konnten um 16 Uhr freigegeben werden. Die Polizeidirektion Pforzheim hatte zur Einsatzbewältigung rund 50 Beamte und zwei Polizeihubschrauber eingesetzt. pol

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Leserkommentare (11)

Mehr Kommentare
1
el_mozo | 13.07.2010 | 18:23

Der Tankzug hat Flugbenzin (Kerosin) geladen,bei einer Explosion spielt das aber keine große Rolle mehr...

2
J.Bunsenbrenner | 13.07.2010 | 18:55

Ne, normales Benzin (Nur eben unversteuert als Flugbenzin), sehen sie sich sich die Nummern an der orangefarbenen Warntafel an 33/1203. Kerosin hat 30/1863. Die Stoffe unterscheiden sich in Ihren Eigenschaften. Was man ja schon mal daran sieht das Benzin die Gefahrgutnummer 33 hat und Diesel 30 http://de.wikipedia.org/wiki/Gefahrnummer Zudem liegt hier die Hauptgefahr in einem sogenannten BLEVE, also einen Behälterzerknall infolge sich ausdehnender Flüssigkeit ...... mehr...

3
Marcel | 13.07.2010 | 19:06

Im Artikel steht das Fahrzeug hätte "Flugbenzin" geladen, bei der Bildergalerie steht "Gas" und tatsächlich war es stinknormales Benzin. Eine Meisterleistung der Recherche. Chapeau, PZ, grandiose Arbeit. mehr...

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