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18. Januar 2012
Neonazis Fackeln Wartberg
Seit mehr als einem Dutzend Jahren entzünden Rechtsextreme am 23.Februar um 19.40 Uhr Fackeln, die sie 20 Minuten brennen lassen – zum Ärger vieler Pforzheimer.

„Bündnis Pforzheim Nazifrei“: Signal gegen Neonazis

Pforzheim. Von einer „Provokation und inakzeptablen Schändung dieses ganz besonderen Tages für die Stadt Pforzheim“ spricht Oberbürgermeister Gert Hager. Er meint die rechtsextremistische Fackel- „Mahnwache“ am 23. Februar, organisiert und als Veranstaltung auf dem Wartberg angemeldet vom „Freundeskreis Ein Herz für Deutschland“(FHD). Man wolle das nicht länger hinnehmen.

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Bildergalerie: Pforzheimer demonstrieren gegen Rechtsextreme - Teil 1
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Bei einer für Freitag anberaumten Pressekonferenz will Hager mit Mitgliedern des Bürgermeisteramts und hohen Repräsentanten aus Politik und Gesellschaft die Inhalte von „Bündnis Pforzheim Nazifrei“ vorstellen. Vertreten sind neben der Stadt alle Fraktionen und Gruppierungen im Gemeinderat, die Pforzheimer Bundes- und Landtagsabgeordneten, die evangelische und katholische Kirche, die jüdische Gemeinde und viele seit Jahren im „Bündnis gegen Rechts“ engagierte Menschen.

Sollte die "Mahnwache" der Neonazis am 23. Februar verboten werden?

Aus einem Antwortschreiben von OB Hager an die „Wir in Pforzheim“-Stadträte Wolfgang Schulz und Christof Weisenbacher auf deren Antrag (die PZ berichtete) wird Hager noch deutlicher: Man plane am 23. Februar gegen 19 Uhr eine Kundgebung gegen die Versammlung des FHD. Die Rechtsextremisten – erfahrungsgemäß rund 100 Teilnehmer aus Pforzheim und von außerhalb – werden seit Jahren zu deren Sicherheit beim Park-and-Ride-Platz bei der Autobahnausfahrt Nord in Empfang genommen und zum Plateau auf dem Wartberg eskortiert werden.

Bildergalerie: Pforzheimer demonstrieren gegen Rechtsextreme - Teil 2
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Seit mehr als einem Dutzend Jahren entzünden sie um 19.40 Uhr Fackeln, die sie 20 Minuten brennen lassen – so lange, wie die Bombardierung Pforzheims am 23. Februar 1945 durch die Alliierten dauerte. In einem „großen gesellschaftlichen Zusammenschluss“, so Hager, wolle man „ein deutliches Signal unserer unmissverständlichen Ablehnung der so genannten ,Mahnwache’ setzen. ol

Bildergalerie: Pforzheimer demonstrieren gegen Rechtsextreme - Teil 3
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Autor: Olaf Lorch-Gerstenmaier

19.01.2012

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Leserkommentare (72)

Mehr Kommentare
1
Mneuer | 18.01.2012 | 18:24

Es ist schon mehr, als grotestk, wenn die Linke, als SED-Nachfolgepartei, die nicht mal ansatzweise die eigene Unterdrückervergangenheit aufgearbeitet hat, wie die Unschuldslämmer gegen Nazis kämpfen. Sozialisten vs. Sozialisten! Bizarr. mehr...

2
mailerin | 18.01.2012 | 18:27

Das Bündnis "Nazifrei" könnte es schon lange geben. Man muss nicht wieder "unserer" Gedenktag dazu benutzen wollen, den Teufel mit Belzebub(Linke) auszutreiben. Das würde dieses Mal wieder heissen; Fakel gegen Plakate. Bei Anbruch der Nacht, wo das grausige Geschehen einstmals begann. Wenn schon Presseversammlung mit politischer Prominenz, MUSS ein VERBOT dieser Neonazies zustande kommen. Alles andere wäre wieder einmal "Schaumschlägerei". Herr Hager ist gebürtiger Pforzheimer und daher auch ...... mehr...

3
halli hallo | 18.01.2012 | 18:33

Und der Haifisch, der hat Zähne............,, P.S.: übrigens schon in der Schule waren verbotene Sachen besonders interessant und gefragt (heimlich rauchen :-) - soviel zu mailerin mehr...

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