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12.12.2011

Bürgermeisterin mit Schulleitern an einem Tisch

Pforzheim. Bürgermeisterin Monika Müller hat sich am Montag mit den Leitern von Pforzheims Grundschulen getroffen, um sich über die Visionen zur Entwicklung der Schullandschaft auszutauschen.

Großen Gesprächsbedarf haben dabei die Personalressourcen des Landes eingenommen. „Für einen Ganztagesbetrieb reichen die Stunden einfach nicht aus, um den Kinder qualitativ etwas bieten zu können“, sagte Weiherberg-Schulleiter Jürgen Hecht nach dem Treffen der PZ. Dazu zähle auch die Senkung des Klassenteilers. Einen hohen Sprachförderungsbedarf sieht Müller als wichtigen Punkt in der Standortfrage für Ganztagesbetriebe an. „Auf dem Insel-Areal könnte ich mir gut eine Kinderkrippe und eine Schule von Klasse 1 bis 10 vorstellen – quasi eine Bildungsinsel“, sagte die Schuldezernentin. Auch die Osterfeldschule käme dafür infrage. „Die Qualitätsentwicklung muss dabei im Vordergrund stehen“, sagte Insel-Schulleiterin Maria Dittmann. Auch mit den Leitern der Realschulen ist zum Jahresbeginn ein Treffen geplant. „Da im kommenden Jahr die Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung wegfällt, rechnen die Realschulen mit einem besonders großen Ansturm, den es zu bewältigen gilt“, sagte Müller auf Anfrage zur PZ.