

PFORZHEIM. Die Rohbau-Arbeiten für das neue Hilda-Gymnasium sollen am 19. April beginnen. Die Vergabe an eine Firma wird im März im gemeinderätlichen Fachausschuss beschlossen werden. Bis dahin müssen an die 50 Bohrpfähle gesetzt worden sein, um das Fundament zu gründen. Je nachdem, wie weit die Felsplatte in den östlichen Bereich des Areals hereinreicht.
Zumindest an der einen Ecke des Areals, nämlich an der Kiehnlestraße, sollen allerdings momentan die Aushubarbeiten ruhen. Solange bis ein Experte mit den Messungen der austretenden chlorierten Kohlenwasserstoffe – hochgiftige Lösungsmittel – am Donnerstag beginnt. Der krebseregende Stoff war an dieser Stelle letzte Woche in höherer Dosis als vermutet festgestellt worden. „Jetzt arbeiten die Handwerker erstmal im Bereich der Luisenstraße“, sagt Gerhard Biehmelt, Chef des städtischen Gebäudemanagements. Dort seien die Konzentrationen nicht bedenklich. Sieben bis acht Meter tief graben die Arbeiter mit dem Bohrer an der Luisenstraße für den Verbau.Schutzanzüge für die Arbeiter und eine Absaugmaschine mit Kohleaktivfilter sollen am Donnerstag kommen und sicherstellen, dass keiner der Arbeiter Gesundheitsrisken ausgesetzt ist.
Über 10 000 Euro wird die Stadt diese Maßnahmen kosten. Ursache sind die Hinterlassenschaften der früheren Schmuckfabrik auf diesem Gelände. Wie teuer die Maßnahme letztendlich werden wird, sagt Biehmelt, würden erst die genauen Messungen ergeben.
Für die Sicherheit auf der Baustelle sei die Baufirma Vincon und eine zweite Firma, die Untergrund und Schadstoffuntersuchungen gemacht hätten, verantwortlich. Solange nicht gebohrt werde, träten keine Gase aus.
Autor: MARTINA SCHAEFER





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