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Bei der Sanierung  der Firma Fahrländer waren 1992 CKW-Belastungen im Spiel.
Bei der Sanierung der Firma Fahrländer waren 1992 CKW-Belastungen im Spiel.
Hilda-Baustelle:  Auch hier gibt es Probleme mit chlorierten Kohlenwasserstoffen.
Hilda-Baustelle: Auch hier gibt es Probleme mit chlorierten Kohlenwasserstoffen.
Auf dem ehemaligen Kammerer-Gelände  an der Goethe-/Bissingerstraße fanden 1986 umfangreiche Untersuchungen statt. Ergebnis: Belastung des Grundwassers mit CKW.
Auf dem ehemaligen Kammerer-Gelände an der Goethe-/Bissingerstraße fanden 1986 umfangreiche Untersuchungen statt. Ergebnis: Belastung des Grundwassers mit CKW.
© PZ-Archiv
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CKW-Umweltgifte auch bei anderen Baustellen

PFORZHEIM. Eine Bodenbelastung mit chlorierten Kohlenwasserstoffen wie jetzt auf der Baustelle für das neue Hilda-Gymnasium an der Kiehnlestraße ist kein Einzelfall in Pforzheim. Es gibt ähnliche Beispiele aus früheren Jahren.

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„Überall, wo Firmen gesündigt und Altlasten hinterlassen haben, könnte es gefährlich werden“, sagt Adam Fahrkasch, der für Planung und Bauleitung beim Gebäudemanagement der Stadt Pforzheim zuständig ist. Beim Hilda-Gymnasium laufe alles in Absprache mit dem Umweltschutz, weshalb die chlorierten Kohlenwasserstoffe abgesaugt würden.

Grundwasser belastet

Im Jahr 1986 wurde stark CKW-belastetes Grundwasser auf dem ehemaligen Kammerer-Gelände an der Goethe-/Bissingerstraße im Oberen Buntsandstein festgestellt. Die im Unteren Buntsandstein ebenfalls entdeckten CKW-Verunreinigungen waren geringer.

Auch bei der Sanierung der ehemaligen Chemischen Reinigung Fahrländer zwischen 1992 bis 1994 war eine CKW-PCB-Belastung im Spiel.

Im Jahr 1993 berichtete die PZ von einer Pforzheimer Baufirma, die rund 2500 Kubikmeter kontaminiertes Material auf einem Grundstück neben dem Betonwerk an der Kieselbronner Straße eingebracht und mit sauberem Erdreich abgedeckt hatte. Die Firma musste auf eigene Kosten das kontaminierte Material wieder entfernen.

Das Umweltamt kündigte an, ein waches Auge auf Baustellen zu haben, was auch die Volksbank-Baustelle betraf, wo man bei Bohrungen für die Tiefgarage im Bereich der Zerrennerstraße auf leicht flüchtige Kohlenwasserstoffe gestoßen war.

1998 hat das Umweltamt 125 Flächen mit Verdacht auf Altlasten untersucht. Aufgrund der spezifischen Situation Pforzheims als Schmuckstadt resultieren Altlasten aus der Zerstörung im Krieg etwa auch von Galvanikfirmen. Schwermetalle und polyaromatische Kohlenwasserstoffe verbergen sich mitunter im Schutt.

Fachleute hatten 2002 unter der Sporthalle des Kepler-Gymnasiums bei Reparaturarbeiten geringe Mengen Polyzyklischer Aromatischer Kohlenwasserstoffe (Pak) gefunden, weshalb Bürgermeister Alexander Uhlig die Fläche versiegeln ließ.

Autor: Roger Rosendahl

23.02.2010

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