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19. Februar 2010
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Noch sieht es auf der Baustelle am Hilda-Gymnasium so aus, wie auf jeder anderen Baustelle auch. Bald aber sollen Plastikplanen und dicke Schläuche dafür sorgen, dass aus dem Boden entweichendes und giftiges CKW-Gas abgesaugt wird.
Noch sieht es auf der Baustelle am Hilda-Gymnasium so aus, wie auf jeder anderen Baustelle auch. Bald aber sollen Plastikplanen und dicke Schläuche dafür sorgen, dass aus dem Boden entweichendes und giftiges CKW-Gas abgesaugt wird.
© Bambach
Ähnlich wie bei dieser CKW-Sanierungsmaßnahme in Karlsruhe (rotes Rechteck) wird in der kommenden Woche entlang der Kiehnlestraße gebohrt und gebaggert, jeweils mit Absaugschläuchen und einem sich hinten anschließenden Aktivkohlefilter.
Ähnlich wie bei dieser CKW-Sanierungsmaßnahme in Karlsruhe (rotes Rechteck) wird in der kommenden Woche entlang der Kiehnlestraße gebohrt und gebaggert, jeweils mit Absaugschläuchen und einem sich hinten anschließenden Aktivkohlefilter.
© Stadt Pforzheim
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CKW strömt aus Hilda-Baugrube: Absaug-Anlage kommt

PFORZHEIM. Bohrungen auf der Baustelle für das neue Hilda-Gymnasium haben nach Angaben der Pforzheimer Stadtverwaltung gezeigt, dass vereinzelte Bohrlöcher erhöhte CKW-Werte aufzeigen. Dabei handelt es sich um chlorierte Kohlenwasserstoffe, die gesundheitsschädlich sind.

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 „CKW sind Lösungsmittel, riechen und sind gesundheitsschädlich“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. „Ihre Freisetzung in die Umwelt soll vermieden werden.“ Dass sich unter dem heutigen Hilda-Gymnasium und auf dem benachbarten Erweiterungsgelände CKW-Nester als Hinterlassenschaft der früher dort angesiedelten Schmuckfirma Daub befinden, ist nicht neu.

Wiederholt ließ die Stadt deshalb die Hilda-Turnhalle schließen. Nun sind die Substanzen in manchen Bereichen der Baugrube, vor allem an der Kiehnlestraße, in einer höheren Dosis gefunden worden, als früher vermutet. Die städtische Bauverwaltung hat reagiert: „In der kommenden Woche werden direkt am Bohrloch geeignete Absauganlagen mit den entsprechenden Aktivkohlefiltern installiert, die Arbeiter werden Schutzkleidung tragen“, erklärt Gerhard Biehmelt als Leiter des Gebäudemanagements.

Mancher Bauarbeiter erfuhr am Freitag durch eine PZ-Nachfrage von der Sachlage. Kommende Woche werde ein Sicherheitskoordinator der Baufirma Vincon mit zweistündlichen Messungen beginnen. Damit sei für Arbeiter wie für die Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft jedes Risiko beseitigt. Ende nächster Woche soll das Spezialgerät installiert sein, dann können die Arbeiten in den betroffenen Bereichen weitergehen.  kli/rr

30.05.2011

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