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Ehrungen beim Feuerwehrverband: Vorsitzender Carsten Sorg überreicht Carolin Lepnik, Maik Hofmann, Markus Saile, Thomas Häffelin, Frank Heinz, Claus Kunzmann und Jens Witteck (von links) die Urkunden.
Ehrungen beim Feuerwehrverband: Vorsitzender Carsten Sorg überreicht Carolin Lepnik, Maik Hofmann, Markus Saile, Thomas Häffelin, Frank Heinz, Claus Kunzmann und Jens Witteck (von links) die Urkunden.
17.10.2016

Das Stadtfeuerwehrverband braucht mehr Geld

Um die Feuerwehr in Zukunft leistungsbereit zu halten, bedarf es laut dem Vorsitzenden des Stadtfeuerwehrverbands, Carsten Sorg, mehrerer Weichenstellungen: Zum einen müsse der Feuerwehrbedarfsplan, wie vom Gemeinderat verabschiedet, trotz schwieriger Haushaltslage konsequent umgesetzt werden. Und auch die Suche nach einem neuen Standort für die Hauptfeuerwehrwache dürfe nicht zu Lasten von Hilfsfristen gehen.

Zum anderen, so forderte Sorg vor den Delegierten der Versammlung in der alten Turnhalle in Würm und mit Blick auf die anwesenden Politiker, müsse Geld fürs professionelle Werben um ehrenamtlichen Nachwuchs bereitgestellt werden. Es könne nicht sein, dass diejenigen, die freiwillig eine Pflichtaufgabe der Stadt übernähmen, mit teilweise über 100 Einsätzen im Jahr, sich auch noch um den eigenen Nachwuchs kümmern müssten. Mit der Förderung des Ehrenamts wird sich eine Klausurtagung im November beschäftigen, auf der Grundlage des Strategiepapiers „Freiwillig stark“ des Landesfeuerwehrverbands. Dem Ersten Bürgermeister Dirk Büscher und auch dem Stadtrat Jörg Augenstein drückten Sorg und sein zweiter Stellvertreter Andreas Herb je einen Aufnahmeantrag für die Fördermitgliedschaft (aktuell 111 Mitglieder) in die Hand. Büscher versprach, sich bei den Haushaltsberatungen für die Belange der Feuerwehr einzusetzen. Wie nötig es ist, künftig mit Blick auf Katastrophen und Terrorismus gut aufgestellt zu sein, erklärte Kommandant Sebastian Fischer: „Die aktuelle Gefahrenlage stellt eine große Herausforderung da.“ Der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Hans-Ulrich Rülke, betonte, dass alle demokratischen Parteien im Landtag um die Notwendigkeit wüssten, die Wehr besser auszustatten. Der stellvertretende Vorsitzende, Bernd Wolf, erläuterte, dass Spenden vor allem in Nachwuchs-Projekte flössen.