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03. Februar 2012
Die Pforzheimer Bau und Grund errichtet anstelle der 1920er-Bebauung an der Redtenbacherstraße derzeit ein Gebäude für betreuten Wohnen (links)  und demnächst Seniorenwohnungen (rechts).
Die Pforzheimer Bau und Grund errichtet anstelle der 1920er-Bebauung an der Redtenbacherstraße derzeit ein Gebäude für betreuten Wohnen (links) und demnächst Seniorenwohnungen (rechts).

Daumen nach oben für Seniorenwohnungen

Pforzheim. Dem Projekt „Seniorenwohnungen“ der Pforzheimer Bau und Grund an der Redtenbacherstraße steht nichts mehr im Weg. Die Planung ist am Fretag im Gestaltungsbeirat der Stadt Pforzheim für „gut“ geheißen worden. Schon bei der Vorstellung der überarbeiteten Pläne hat der Technische Leiter der Baugesellschaft, Lothar Hein, bemerkt: „Ich selbst muss sagen, dass es besser aussieht.“

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Der Gestaltungsbeirat, fünf renommierte auswärtige Architekten beraten Stadt und Bauherren, setzte sich dieses Mal aus einem reinen Männer-Trio zusammen: Professor Fritz Wilhelm (Lörrach) , Professor Peter Fietz (Basel) und Hanns Jana (Zimmern ob Rottweil). Auf der öffentlichen Tagesordnung stand nur ein Punkt, bei dem der Daumen auch gleich nach oben ging. Wilhelm verwies darauf, dass der Entwurf nun straffer und präziser ausgefallen sei. Es habe sich gelohnt, ihn zu überarbeiten. Der Neubau Redtenbacherstraße 63-69 mit seinen 22 Mietwohnungen schließt sich in der Straßenflucht und mit der Gestaltung des Obergeschosses dem Nachbargebäude für betreutes Wohnen an, das derzeit ebenfalls von der Bau und Grund errichtet wird.

Wobei Wilhelm noch „zwei kleine Punkte, die zum Nachdenken reizen“ ansprach. Er regte an, entlang der Straße durchgehend Loggien (und nicht wechselweise) vorzusehen, um damit den Wohnraum zu vergrößern. Und Treppenhaus mit Aufzug an der Rückseite sollten nicht direkt an den durchgehenden Laubengang angelehnt werden. Etwas abgerückt, könnte ein kleiner „Vorplatz“ als Entree entstehen. Unterm Strich, so Wilhelm als Beiratsvorsitzender, sei jedoch „Architektur entstanden, mit der man sehr gut was Schönes machen kann.“

Autor: Thomas Frei

03.02.2012
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