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27.04.2011

Der Masterplan geht weiter: Ist-Analyse vorgestellt

PFORZHEIM. Der Masterplan der Stadt Pforzheim startet in seine nächste Runde. Am Mittwochnachmittag hat Bürgermeisterin Monika Müller die IST-Analyse des Handlungsfeldes „Bildung und Entwicklungschancen“ vorgestellt.

Die Kurzfassung dieser Grundlagen-Information zusammen mit den entsprechenden Anlagen und Schaubildern umfasst 74 Seiten: „Wir haben mit diesen gebündelten Informationen keine wirklich kurze, aber eine umfassende Grundlage für die nun beginnende Diskussion und Arbeit im Handlungsfeld „Bildung und Entwicklungschancen“. Ich bin der Verwaltung für diese Zusammenstellung und die damit verbundene zusätzliche Arbeit sehr dankbar, denn sie dient nicht nur als Diskussionsgrundlage, sondern auch mir ganz persönlich bei meinem Einstieg als Bürgermeisterin. “ Themensprecher Manfred Maschek dankte zusammen mit seinen Stellvertretern Angelika Müller-Tischer und Rüdiger Staib „den zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dieses Werk erst möglich gemacht haben“.

Der gesamte Bereich „Bildung und Entwicklungschancen“ wurde auf sechs Themenbereiche konzentriert. Lebenswelt Familie, Kinderbetreuung, Schule, Sport, Kulturelle Bildung und Campus/Aus- und Weiterbildung/Außerschulische Bildung – so heißen die einzelnen Schwerpunkte, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den vergangenen Monaten gebildet haben. In jedem dieser einzelnen Felder findet sich die Darlegung und die Erläuterung des Datenmaterials, die Beschreibung laufender und/oder beschlossener Planungen und Projekte, kurz: es wird ein hervorragender Überblick über die Schwerpunkte einzelner Themenschwerpunkte ermöglicht. Ein Beispiel: Die Lebenswelt Familie wird als erster übergeordneter Schwerpunkt beschrieben; der erste Unterpunkt mit den „Frühe Hilfen“ führt aus, dass es seit 2008 einen Runden Tisch gibt, dass Eltern- und Familienbildung derzeit in sechs Familienzentren, allen rund 60 Kindertagesstätten in städtischer und freier Trägerschaft, den Schulen, der Volkshochschule und einer Vielzahl weiterer Träger angeboten wird. Alle bereits laufende oder beschlossene Planungen werden aufgelistet und erklärt, die Schwangerschaftsberatung, Familien-Hebammenprojekt, Babybegrüßungs-Pakete, Frühförderung, entwicklungspsychologische Beratung, diverse Förderkurse für die Gesamtzielgruppe, Strukturen für frühkindliche Familienbildung oder der regelmäßige Versand der Elternbriefe. Ein weiterer Unterpunkt der „Frühen Hilfen“ liegt in der Eltern- und Familienbildung. Auch hier gibt es weiterführende Informationen: „Sehr eindrücklich haben unsere Fachleute im Rathaus hier über Dezernate und Ämter hinweg viele wichtige Informationen zusammengetragen, die uns allen bei der Planung und Umsetzung im Bildungs- und Entwicklungsbereich eine große Hilfe sein werden. Pm