

PFORZHEIM. Die Linke Annette Groth ist eine von fünf Abgeordneten des Wahlkreises Pforzheim in Berlin. Gestern eröffnete sie ihr Wahlkreisbüro. Damit hat nach CDU, SPD, FDP und Grünen auch ihre Partei ein Domizil gefunden.
Die Partei „Die Linke“, aus der westdeutschen WASG und der ostdeutschen SED-Nachfolgerin PDS entstanden, schafft sich in Pforzheim professionelle Strukturen: Der Einzug ihrer Pforzheimer Kandidatin Anntte Groth in den Bundestag beschert der „Linken“ ein Wahlkreisbüro plus Kreisgeschäftsstelle.
„Platz für kleinere Veranstaltungen, für Sitzungen, für eine Arbeitslosenberatung“, sagt Groth, „ein Linken-Treff. Das fehlte noch.“ Neben der Parteiarbeit sollen ab März jeden Dienstag von 16.30 bis 18.30 Uhr Ratsuchende Hilfe erhalten. Zudem kann die in Stuttgart wohnende Groth auch in einem der Räume übernachten, wenn es nach der Wahlkreis-Arbeit spät geworden ist.
In erster Linie aber dient das Büro an der Bleichstraße 3a Groth, ihrer Büroleiterin Marion Honold und dem Mitarbeiter Christoph Ozasek für die politische Arbeit. Zur Eröffnung waren dann auch hochrangige Parteifreunde wie der frühere baden-württembergische SPD-Chef Ulrich Maurer , „Linke“-Landesvorstand Bernd Riexinger sowie der Kreisvorsitzende und Stadtrat Claus Spohn gekommen. Unter den rund 60 Gästen befanden sich aber auch Vertreter von Wohlfahrtsverbänden wie Diakonie-Chef Wolfgang Stoll und Abgesandte des kurdischen Elternvereins.
Autor: marek klimanski





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