

Pforzheim. Ein 41-jähriger Mann ist am Mittwoch vom Amtsgericht Pforzheim zu drei Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Er hatte auf seinem Grundstück in Pforzheim 50 Hühner unter unvorstellbaren Bedingungen gehalten. Die Tiere standen, so ein Tierarzt im Zeugenstand, in einer 20 Zentimeter hohen, bereits gärenden Masse aus Kot und Kadavern.
Der isoliert bei seiner Mutter lebende Mann machte den Eindruck, er bekomme nichts mehr auf die Reihe. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, er bemitleide nur sich selbst und forderte eine Geldstrafe. Richterin Stephane Ambs verhängte eine Bewährungsstrafe und eine Geldauflage von 3000 Euro sowie 100 Stunden gemeinnützige Arbeit. Er bekommt nun einen Bewährungshelfer zu Seite gestellt - und damit sein Leben vielleicht wieder in den Griff. rw
Autor: Rainer Würth





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Leserkommentare (6)
Mehr Kommentare50 Hühner? In den Mastbetrieben leben weitaus mehr Tiere unter diesen Bedingungen. mehr...
... warum nur Bewährung und nicht 100 Stunden in dieser gärenden Kiste ausharren ? Das geht doch viiieeelll schneller und bestimmt auch dauerhafter unter die Haut - oder ? mehr...
Ja jetzt ist es leider zu spät für die arme Tiere ,warum schaut man nicht öfter nach ,wie die Haltung ist ,darf man solche Tiere einfach so halten ?? ohne Anmeldung ??ich glaube nicht - das gibt es doch schon länger ,sonst wäre es nicht so schlimm mit Kadaver usw.gewesen .Was sind schon 3 Monate ?? Die Tiere mussten mehr Leiden !! mehr...