


Für die Nachfolge von Thomas Paeffgen in der Position des Geschäftsführenden Schulleiters zeichnet sich eine salomonische Entscheidung ab. Voraussichtlich teilen sich Siegbert Sonnenberg und Jochen Kleppel die Position. Erst zwei Jahre der eine, dann zwei Jahre der andere.
Pforzheim. Seine Nachfolge an der Spitze des Hebel-Gymnasiums ist schon länger geregelt. Aber wer den altersbedingt ausscheidenden Thomas Paeffgen als Geschäftsführender Schulleiter der Pforzheimer Gymnasien beerbt, muss erst noch entschieden werden.
Dass Ulrich Berner als künftiger Direktor am „Hebel“ dafür nicht in Frage kam, war klar: Der bisherige Leiter der Deutschen Schule in Rom erüllt eine ganz zentrale Voraussetzung nicht – er ist keiner der dienstältesten Pforzheimer Gymnasialdirektoren, sondern eben im Gegenteil der Neuling unter ihnen. Und auch wenn es eher Gewohnheitsrecht und kein geschriebenes Gesetz ist, wonach die Aufgabe als Sprecher und Koordinator der Gymnasien immer dem jeweils erfahrensten unter den Schulleitern übertragen wird, haben sich mit Jochen Kleppel (Reuchlin-Gymnasium) und Siegbert Sonnenberg (Kepler-Gymnasium) die beiden Direktoren beworben, auf die das zutrifft.
Eine Entscheidung zwischen ihnen ist nicht gefallen. Und allem Anschein nach muss sie es auch nicht mehr: Die beiden werden sich voraussichtlich in dieser Position abwechseln. Erst der eine zwei Jahre lang, dann der andere – und dann gehen auch diese zwei in Ruhestand. Die Pforzheimer Schulbürgermeisterin Monika Müller bestätigte auf Nachfrage der PZ, dass es entsprechende Überlegungen gibt. Und dass die Stadt als Schulträger damit gut leben könnte. „Eine salomonische Lösung“, sagt Müller. „So können beide Bewerber ihre Erfahrungen und Kompetenzen einbringen.“ Als Kritikpunkt gilt indes intern, dass beide Schulleiter nicht in Pforzheim wohnen.Vom Regierungspräsidium Karlsruhe, dessen Schulabteilung die Entscheidung trifft, war gestern mit Blick auf das laufende Verfahren keine Auskunft zu erhalten. „Wir sind zuversichtlich, dass eine Entscheidung noch vor den Ferien fällt.“
Autor: Marek Klimanski






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