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Alle Hände voll zu tun  haben die Bauarbeiter des Grünflächen- und Tiefbauamtes der Stadt mit der Fertigstellung des neuen Tiergeheges. Die Verantwortlichen Karl-Heinz Gengenbach, Alexander Uhlig, Christine Stavenhagen, Carsten Schwarz, Olav Kanno, Norber
Alle Hände voll zu tun haben die Bauarbeiter des Grünflächen- und Tiefbauamtes der Stadt mit der Fertigstellung des neuen Tiergeheges. Die Verantwortlichen Karl-Heinz Gengenbach, Alexander Uhlig, Christine Stavenhagen, Carsten Schwarz, Olav Kanno, Norbert Bernhard und Jürgen Metzger (von links) informierten sich gestern vor Ort darüber.

Ein tierisch guter Spielplatz für Fischotter

PFORZHEIM. Das Gehege für Otter und Waschbären soll in der Kette der Sehenswürdigkeiten im Wildpark eine neue Perle werden. Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren, denn in zwei Wochen wird der tierische Spielplatz eingeweiht.

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Die Mitarbeiter des Grünflächen- und Tiefbauamtes der Stadt sowie die Ausbildungskolonne der Garten- und Landschaftsbauer haben viel zu tun. Schließlich soll das Gehege „eine neue Messlatte setzen, was die Haltung und Darstellung von Tieren angeht“, sagte Baubürgermeister Alexander Uhlig gestern vor Ort beim Pressegespräch.

Die Holzplattform und die Glasscheiben für die Besucher sind bereits fertig, Teile des Zauns sind angebracht und der Uferbereich wächst und gedeiht jeden Tag ein Stückchen weiter. Baumstämme liegen quer über den großen Sandsteinen und sollen die neuen Bewohner zum Klettern animieren.

Projekt mit drei Partnern

Das 560 000 Euro teure Projekt ist eine Kooperation von Stadt, Wildpark und dessen Förderverein. Die Gelder dafür stammen unter anderem aus einem Nachlass, sowie Spenden, Einnahmen und Sponsoring. Bewohnt werden soll das neue Gehege von Waschbären – die werden aus ihrem alten Gehege umgesiedelt – und von drei Fischottern. Diese wollen Mitarbeiter des Wildparks demnächst aus einem darauf spezialisierten Zentrum in Hankensbüttel bei Wolfsburg abholen. Zunächst werden die drei weiblichen Wassermarder unter sich sein, um zu wachsen und sich auszutoben. Spaß und Spiel solle laut Wildparkleiter Carsten Schwarz im Vordergrund stehen. Deshalb sei Nachwuchs noch nicht vorgesehen. Aber in einigen Jahren werde man sich um ein Männchen bemühen und mit der Zucht beginnen, so Schwarz. Die possierlichen Fischotter und die Waschbären können Besucher von Samstag, 10. Oktober, in ihrem neuen Gehege beobachten.

Namen für Fischotter einreichen

Die Fütterungen sollen nach Angaben von Schwarz in die täglichen Führungen integriert werden. Samstags und sonntags sind Schaufütterungen für 14 Uhr vorgesehen, damit die Besucher anschließend um 15 Uhr selbiges auch bei den Luchsen noch anschauen können.

Was die Fischotter-Dame mit ihren beiden Töchtern jedoch noch nicht haben, sind Namen. Deshalb hat der Förderverein einen Wettbewerb zur Namensfindung gestartet. Einsendungen hierfür werden erbeten an den Förderverein Wildpark, Geschäftsstelle, Eutinger Straße 4, 75175 Pforzheim oder an info@foerderverein-wildpark.de. Einsendeschluss ist der 8. Oktober. Der Gewinner erhält eine Jahres-Parkkarte, mit der er sein Auto kostenlos beim Wildpark abstellen kann.

www.foerderverein-wildpark.de 

Autor: daniela huber

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