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Erstmals können Anwohner die Räumlichkeiten der Flüchtlingsunterkunft an der Tiefenbronner Straße in Augenschein nehmen. Nächste Woche ziehen die ersten Asylsuchenden ein. Foto: Seibel
18.10.2016

Einblick ins Asylheim: Erste Pforzheimer Unterkunft einzugsbereit

Pforzheim. Insgesamt neun Flüchtlingsunterkünfte, verteilt auf die ganze Stadt inklusive zweier Stadtteile, lässt die Verwaltung errichten – mit Rückendeckung des Gemeinderats. Am Dienstag ist die erste dieser „40er“-Einrichtungen vorgestellt worden: an der Tiefenbronner Straße, unterhalb des westlichen Hochschul-Campus mit den beiden Ingenieurs-Gebäuden. Bauträger war die Stadt selbst, und gekostet hat das Haus in Holzbauweise – ein zweigeschossiges Haupthaus mit jeweils vier Drei- beziehungsweise Zwei-Zimmer-Wohnungen plus ein Unterstellbau und ein Technik-Gebäude – rund 1,5 Millionen Euro.

Bildergalerie: Flüchtlingsheim Tiefenbronner Strasse

Von einem „optisch gelungenen, soliden Bau mit dem Charme einer Skihütte“ sprach Bürgermeisterin Monika Müller, die mit ihrer Dezernenten-Kollegin Sibylle Schüssler und Sozialamtsleiter Rüdiger Staib die zahlreich vertretenen Bewohner der Nachbarschaft begrüßte und animierte, sich die Räumlichkeiten anzusehen. Einziehen werden ab nächster Woche Familien aus dem Irak und Syrien sowie acht an der nahen Hochschule studierende Asylsuchende, die in Zweier-Wohngemeinschaften leben – so, wie es von den kommunalen Entscheidungsträgern gewollt war, um in den benachbarten Wohngebieten so wenig Unbehagen wie möglich zu provozieren, was bei den so genannten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen oder alleinstehenden Männern eher der Fall gewesen wäre.

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