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01.08.2011

Entscheidung um Papierfabrik rückt näher

PFORZHEIM. Die junge Schmuckdesignerin Susanne Wolbers suchte nach ihrem Designstudium in Pforzheim günstige Räume für ein Atelier. Sie fand sie nach langem Suchen in der weitgehend leerstehenden Papierfabrik. Im ehemaligen Verwaltungsgebäude haben sich 20 Kreative niedergelassen, um zu malen, zu töpfern und zu bildhauern.

Wolbers gefiel die Idee der Gewerbekultur Genossenschaft des gemeinschaftlichen Wohnens, Arbeitens und der Kultur auf dem 4,6 Hektar große Areal in Dillweißenstein. Sie wurde Mitglied.

Sollte die Genossenschaft am Dienstag bei der Zwangsversteigerung im Amtsgericht nicht zum Zuge kommen, dann „muss ich in einem Monat raus“, sagt Wolbers. Die Mietverträge seien monatlich kündbar. „Oder es droht eine satte Mieterhöhung durch den neuen Besitzer“ fürchtet die 32-Jährige.

Zur Zwangsversteigerung erwartet der Immobilenexperte Ulrich Wuttke, Mitarbeiter der Deutschen Immobilenberatung, eine ganze handvoll Investoren und zwei weitere aus Pforzheim. Mit 30O Interessenten hatte er in den vergangenen Wochen gesprochen. Mof