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Zwei Kräne, eine Baustelle:  Der Neubau des Hilda-Gymnasiums schreitet Stück für Stück voran.
Zwei Kräne, eine Baustelle: Der Neubau des Hilda-Gymnasiums schreitet Stück für Stück voran.
© Seibel

Erst die Schulräume, dann die Hilda-Sporthalle

PFORZHEIM. In 16 Monaten soll es soweit sein: Dann zieht das alte Hilda-Gymnasium in den daneben stehenden Neubau um. Auf 12.300 Quadratmetern Fläche entsteht an der Kiehnlestraße momentan die neue Schule.

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Frühstens wenn das alte Gebäude im Jahr 2013 abgerissen sein wird, kann die für 2000 Zuschauer geplante Sporthalle entstehen. Wegen ihrer finanziellen Nöte hat die Stadt das Projekt, für das ein Grundsatzbeschluss besteht, in die nächste Finanzplanungsperiode vertagt. Es soll inklusive Abriss zwölf Millionen Euro kosten. Die Hilda-Schüler werden aller Voraussicht nach mehre Jahre ohne eigene Sporthalle auskommen müssen. Mit dem Abriss des denkmalgeschützten Hilda-Gymnasiums verschwindet ein Stück Stadtgeschichte. Der älteste Teil ist über hundert Jahre alt.

Giftige Stoffe gefiltert

Das Absaugen der ausströmenden Chlorkohlenwasserstoffe werde die Bauarbeiten weiter begleiten. Eine technische Anlage führe die Gift-stoffe über eine Deckenplatte gefiltert nach außen. Zum Glück halte sich die Menge in Grenzen. „Ein Horrorszenario ist uns erspart geblieben“, sagt Mondring.

Ein etwa 20 Meter großer Kran steht in der Mitte der Baugrube, ein etwas niedrigerer Kran am Rande des alten Gebäudes. Mit ihnen, so erklärt Architekt Oliver Degen vom Büro Ernst2 Architekten, würde der benötigte Beton für die Fundamente und Wände aber auch der Bewährungsstahl innerhalb der Baustelle passgenau angeliefert. Sein Büro hat die Objektüberwachung übernommen. Den Plan für den Neubau hatte das Karlsruher Büro Rossmann und Partner entworfen. Vier Riegel gruppieren sich dabei um einen zentralen Innenhof. Die Klassen befinden sich dabei im ersten, zweiten und dritten Obergeschoß. Mensa und Aufenthaltsräume kommen ins Erdgeschoss. Der Eingang für die neue Schule wird an der Kiehnlestraße gegenüber der PZ sein.

Fundamente und Bodenplatten

Bis zu 30 Arbeiter seien momentan mit dem Bau beschäftigt, doch noch nicht an allen Stellen der Baustelle könne gleichzeitig gearbeitet werden. Erst müssten alle Fundamente und Bodenplatten fertig sein, sagt Degen. So hat die ausführende Rohbaufirma in den vergangenen zwei Wochen im westlichen Teil der Grube die Decke über dem zweiten Untergeschoß betoniert. Dort werden Technikräume der Schule angesiedelt sein. Und auch die Tiefgarageneinfahrt an der Kiehnlestraße ist schon sichtbar. Im nördlichen Bereich wird demnächst die Bodenplatte fürs erste Untergeschoß gesetzt. In den nächsten Wochen werden mehr Arbeiter damit beschäftigt sein, den Rohbau fertigzustellen. Im März oder April soll der Rohbau stehen. Doch schon vorher würden die einzelnen Fachfirmen mit dem technischen Innenausbau beginnen. Die Ausschreibungen würden in den nächsten Wochen erfolgen.

Autor: MARTINA SCHAEFER

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