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Nach der Scannung ist das EMMA-Kreativzentrum für die Öffentlichkeit jederzeit zugänglich.  Foto: Privat 

Erstmals virtueller Rundgang durch Kreativzentrum möglich

Pforzheim. Durch das EMMA– Kreativzentrum spazieren, die einzelnen Stockwerke erkunden, den Blick von der Dachterrasse genießen und sogar den alten Wasserturm hinaufklettern: Ab sofort ist dies möglich, ohne die eigenen vier Wände zu verlassen.

Das im EMMA-Kreativzentrum ansässige Start-up „RaumGang“ entwickelt virtuelle Rundgänge mit 4K-Kameratechnologie in Verbindung mit 3D-Infrarot-Scannern. Das EMMA-Kreativzentrum wurde nun als erstes Gebäude in Pforzheim komplett gescannt und ist somit der Öffentlichkeit jederzeit zugänglich.

„Im Gegensatz zur gängigen 360-Grad-Technologie, wie sie etwa bei Google Street View eingesetzt wird, erreichen wir mit unserer Vorgehensweise eine Tiefenwirkung der Räumlichkeiten und können ein Gebäude sehr detailliert darstellen“, erklärt Matthias Lüben, Gründer und Geschäftsführer von „RaumGang“. Die Benutzer können so nahezu jeden Winkel des ehemaligen Emma-Jaeger-Bades, das zu einem Kreativzentrum umgebaut und im Oktober 2014 eröffnet wurde, am Bildschirm entdecken: Von den Werkstätten im Sockelgeschoss über die Veranstaltungsräume und den Coworking-Bereich bis hin zur Dachterrasse und dem alten Wasserturm sind fast alle Bereiche zugänglich. „Mit dem virtuellen Rundgang kann man die Räumlichkeiten des EMMA nun auch rund um die Uhr besichtigen. Ein Highlight ist natürlich der Rundgang durch den ehemaligen Wasserturm, den wir den Besuchern aus Sicherheitsgründen leider nicht mehr zeigen können. Jetzt ist er für die Öffentlichkeit virtuell wieder begehbar geworden“, freut sich Almut Benkert, Leiterin des Fachbereichs Kreativwirtschaft des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP).