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Die Baustelle  des Hilda-Gymnasiums  hat Mitglieder des Gemeinderats beeindruckt.
Die Baustelle des Hilda-Gymnasiums hat Mitglieder des Gemeinderats beeindruckt.

Feuchte Baustellen-Tour

PFORZHEIM. Trotz Regens und empfindlicher Kühle haben Mitglieder des Bau- und Liegenschaftsausschusses des Gemeinderats sowie der Stadtverwaltung am Mittwoch zufrieden dreingeschaut, als sie zwei Großbauprojekte besichtigten: den über 40 Millionen Euro teuren Neubau des Hilda-Gymnasium sowie die Sanierung der Schanzschule, für die zwölf Millionen Euro veranschlagt sind.

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Anschließend, im Sitzungssaal des Rathauses, stellt Bürgermeister Alexander Uhlig mit Blick auf die energetischen Maßnahmen an der Schanzschule nicht ohne Stolz fest: „In diesem Bereich sind wir sehr gut aufgestellt. Und dies nicht nur jetzt, sondern seit Jahr und Tag.“

Vergaben zurückgehalten

Beeindruckend waren für alle die Dimensionen, welche die Haustechnik (Lüftung) fürs neue Hilda benötigt wird. „Das ist ganz schön gewaltig. Mit dem habe ich nie und nimmer gerechnet“, stellte Uhlig fest. Und merkte noch an: „Es geht voran.“ Daran ändert auch nicht, dass die geplante Vergabe der Fenster sowie der Gerüstarbeiten ausgesetzt wurde, da die Ausschreibungen nicht das gewünschte Ergebnis gebracht haben. Die Angebote waren zu teuer.

Dagegen gab es für den Abbruch der alten Alfons-Kern-Schule ein ausgezeichnetes Ergebnis. Ein Unternehmen aus Renchen erhielt für knapp 700 000 Euro den Zuschlag, was 250 000 Euro günstiger war als das zweitbeste Angebot. Auf Nachfrage erläuterte Gerhard Biehmelt, der Leiter des städtischen Gebäudemanagements, dass die Firma vor Ort eine spezielle Maschine einsetze, um das anfallende Material gleich zu zerkleinern, so dass es nicht weggefahren werden muss. Damit soll dann die entstehende Grube aufgefüllt werden, auf der zunächst ein provisorischer Parkplatz angelegt wird.

Bürgermeister Alexander Uhlig versicherte nochmals, dass das Treppenhaus mit der Sonnenuhr stehen bleibe. Auch werde natürlich ein waches Auge auf möglicherweise verseuchtes Material geworfen. Der Überblick über die derzeit laufenden größeren Baumaßnahmen ergab, „dass alles einen ganz ordentlichen Weg“ (Uhlig) gehe. Bei den Schulbauten konnten einige 100 000 Euro aus den durch das Konjunkturpaket des Bundes unterstützen Maßnahmen eingespart werden, so dass zusätzliche energetische Verbesserungen vorgenommen werden können. Auf der Sporthalle der Fritz-Erler-Schule wird gerade die Flachdach-Abdichtung (260 000 Euro) vorgenommen.

Im Straßenbau werden derzeit Arbeiten am Steinsee und Binsachweg im Gebiet „Hohenäcker“ (315 000 Euro) ausgeführt. Und in der ersten November-Hälfte findet die Gehwegsanierung entlang der Hachelallee (200 000 Euro) statt.

Autor: THOMAS FREI

21.10.2010
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