nach oben
04.02.2011

Freiwilligen-Agentur mit neuem Mitarbeiterteam und eigenem Raum

PFORZHEIM. Die Zeit der unsicheren Finanzierung auf Spendenbasis von Jahr zu Jahr für die Freiwilligen-Agentur ("Frag") ist vorbei: Am Freitag stellten Oberbürgermeister Gert Hager, Volkshochschul-Direktor Dagobert Breitkreutz und Enzkreis-Dezenent Roland Hüber die Neukonzeption vor. Die "frag" arbeitet jetzt dauerhaft und nachhaltig.

Dazu gehört erstmals ein eigener Raum für Beratungsgespräche bei der Volkshochschule Pforzheim und ein neu zusammengestelltes "Frag"-Mitarbeiterteam, das sich aus Koordinatorin Renate Poingnée (Fachkraft Sozialpädagogin), Katharina Krings (Verwaltungskraft und Vertretung) und Bärbel Grötzinger (ehrenamtliche Mitarbeiterin des Kreisseniorenrats, seit 2008 bei der "Frag") zusammensetzt. Die Stadt Pforzheim gewährt nach Angaben von Oberbürgermeister Gert Hager einen jährlichen Zuschuss von 20 000 Euro, damit die "Frag" weiterhin Menschen und Organisationen zusammen führt und Feiwillige in ehrenamtliche Tätigkeiten vermittelt. Zweimal jährlich erscheint bei der Volkshochschule die Broschüre "Freiwillige für ehrenamtliche Tätigkeiten gesucht", die alle Angebote der "Frag" beinhaltet und jetzt druckfrisch neu aufgelegt wurde. "Frag"-Beratungen werden telefonisch unter (0731) 3800-16 entgegengenommen. Das Erfolgsmodell "Frag" für Pforzheim und dem Enzkreis, das bei der Volkshochschule angesiedelt ist, werde nach Angaben von Breitkreutz inzwischen von der Volkshochschule Bahlingen nachgeahmt.