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01. September 2010
Sattes Grün, das reichlich Pflege braucht: Das Gelände des Wartbergbads ist von Dieter Uber und Karl Girrbach anhand eines Plans in Parzellen aufgeteilt und auf 33 ehrenamtliche Helfer verteilt worden.
Sattes Grün, das reichlich Pflege braucht: Das Gelände des Wartbergbads ist von Dieter Uber und Karl Girrbach anhand eines Plans in Parzellen aufgeteilt und auf 33 ehrenamtliche Helfer verteilt worden.
© Seibel

Gartenarbeit à la carte im Wartbergbad

PFORZHEIM. Das Wetter hat es nicht gut gemeint mit dem Wartberg-Bad, aber die Ehrenamtlichen geben sich alle Mühe, die Einnahme-Ausfälle wieder wettzumachen: Bei der Grünflächen-Pflege entlasten sie die Stadt fast vollständig.

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Die im Wartbergbad-Förderverein zusammengeschlossenen Helfer haben ihre Arbeit mittlerweile durchgängig in eine feste Organisationsform gebracht – nach dem Aufsichtsdienst am Becken ist ihnen das nun auch für die Pflege der Grünanlagen gelungen. Bekanntlich wäre das Bad von der finanziell angeschlagenen Stadt geschlossen worden, wenn sich die Bürger nicht neben Protestbekundungen auch mit Spenden und viel Arbeit engagieren würden.

Doch aller Anfang ist schwer. „Ein halbchaotischer Zustand“ sei das Engagement zunächst gewesen, sagt Karl Girrbach, einer der Helfer. Um wirkungsvoll zu arbeiten und zudem die Last gerecht auf die Schultern aller Hilfswilligen zu verteilen, durfte das nicht lange so bleiben. Vor allem, weil der Kampf gegen Unkraut und Wucherungen keinen Aufschub und schon gar keinen Stillstand duldete.

Beete machen mehr Arbeit

„Das Zeug wächst ja nach“, sagt Girrbach. Also machte er sich gemeinsam mit Dieter Uber, im Vereinsvorstand für die Organisation der Arbeitseinsätze zuständig, an die Erstellung eines Plans. Anhand einer Landkarte vom Freibad-Gelände teilten sie das Grundstück in 22 Beete, eine Rasenfläche, drei Rasenkanten und die Hecken ein. „Die Beete machen ja viel mehr Arbeit als das Mähen des Rasens“, sagt Girrbach.

33 Helfer haben nun fest ihr eigenes Stück Grün zur Pflege zugewiesen bekommen, sieben weitere wirken als Springer. Ein Puffer ist auch noch da. So übernehme der Verein außer dem Baumschnitt im Frühjahr und Herbst die gesamte Pflege der Grünanlagen. Das spare der Stadt einen kräftigen fünfstelligen Betrag, ist Dieter Uber überzeugt.

Nächstes Jahr soll es noch besser werden. Gleich vom Start weg, auch beim Rasenmähen im hohen Gras. Dafür fehlt ihnen nur noch ein zweiter Sitz-Rasenmäher.

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Leserkommentare (5)

Mehr Kommentare
1
Se(e)hStern | 03.09.2010 | 00:14

und herzlichen Dank an all die ehrenamtlichen Helfer, Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, die in vielen, vielen Stunden ihren Beitrag zum Erhalt des Wartbergbads geleistet haben.Und das teilweise zusätzlich zu ihrer Berufstätigkeit. Wollen wir hoffen, dass auch die Stadt(verwaltung) ihren Beitrag leistet...... Und für den zweiten Sitz-Rasenmäher wird sich doch sicher ein Sponsor finden, damit der Förderverein noch besser als bisher wieder in die neue Saison startet...........um unser ...... mehr...

2
Chartist | 03.09.2010 | 10:37

[SIZE=3]Hallo, "gut gebrüllt Löwe" aber ich hoffe Sie gehören auch zu den Helfern oder sind wenigstens Mitglied des Fördervereins. Und an alle "Bruddler" im Forum, die zwar alles besser wissen aber noch nicht selbst etwas getan haben. Hier kann man Mitglied werden und mit einem kleinen Beitrag unser Wartbergbad unterstützen. [URL]http://www.wartbergbad.de/[/URL] Vielleicht sieht man sich ja im nächsten Jahr. Hofft der Chartist[/SIZE] mehr...

3
Juno81 | 03.09.2010 | 17:44

Nächstes Jahr vieleicht noch ! Danach heißt es dann ! Möbel kaufen auf der Höhe ! mehr...

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