

PFORZHEIM. Die Papierfabrik Weißenstein gehört seit Dienstag der Rieser Immobilien GmbH. Carsten von Zepelin, Vorstandschef der Baugenossenschaft Arlinger, muss zusammen mit der Genossenschaft Gewerbekultur die Pläne für die städtebauliche Entwicklung des 4,9 Hektar großen Geländes begraben. Aktiv werde er nicht auf den neuen Besitzer zugehen, sagte von Zepelin.
Zusammen mit der Stadt hatten alle Beteiligen über mehrere Jahre ein städtebauliches Konzept – finanziert durch Eigenmittel und Geld vom Bund – entwickelt, um Wohnen, Arbeiten und Kultur mit Bürgerbeteiligung beispielgebend in den zum Teil denkmalgeschützten Gebäuden zu realisieren. Der Architekt Peter W. Schmidt hatte zudem eine Bewertung der Bestandsbauten vorgenommen und zusammen mit Kollegen ein städtebauliches Gutachten erstellt. Möglicherweise müsse die Stadt jetzt Geld an den Bund zurückzahlen, vermutet von Zepelin. mof





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Leserkommentare (21)
Mehr KommentareDes einen Freud, des anderen Leid. Jetzt kommt nochmals neuer Schwung, beflügelt durch einen Visionär aber auch sehr bodenständigen Investor, in das für Pforzheim wichtige Thema "Papierfabrik". Glückwunsch Herr Rieser für diese Entscheidung. mehr...
Wenn ich das so richtig interpretiere, hat man bereits im Hintergrund die Karten gemischt und verteilt. Verlierer, wenn man es so nennen kann, ist demnach die Baugenossenschaft Arlinger. Ich finde das absolut superklasse, dass Rieser der Stadt und Arlinger einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. mehr...
Man sollte das Fell des Bären erst verkaufen wenn er auch erlegt ist. mehr...