Ein starkes Team  sind Ingrid Hoheisen, Sybille Zumstein, Sieglinde und Bernd Schwarzmeier sowie Olga Keil (von links). Für ihr gemeinschaftliches Wohnprojekt suchen sie noch Gleichgesinnte.  Foto: Seibel
Gemeinsam statt einsam wohnen © Seibel
09.12.2010

Gemeinsam statt einsam wohnen

PFORZHEIM. Sechs Pforzheimer haben einen Traum: gemeinschaftliches Wohnen in einem Haus, in dem jeder für den anderen da ist, sich aber auch zurückziehen kann. Die Planung des Projekts läuft bereits auf Hochtouren.

Alles begann im Frühjahr mit einer Kleinanzeige in der „Pforzheimer Zeitung“. Darin suchten Sieglinde und Bernd Schwarzmeier nach Menschen, die sich für ein gemeinschaftliches Wohnprojekt interessieren. 20 Reaktionen kamen daraufhin, und nachdem sich die Gruppe mehrmals getroffen hat, ist ein harter Kern von sieben Personen übrig geblieben. Sie alle haben drei Dinge gemeinsam: Sie sind alle um die 50 Jahre alt, wohnen bisher zur Miete in Pforzheim, wollen raus aus der Wohnblock-Anonymität und rein in eine freundschaftliche Hausgemeinschaft.

„Eine Lebensform mit Jung und Alt, die sich gegenseitig unterstützen, war schon immer mein Traum“, sagt Sieglinde Schwarzmeier.

Was nun noch fehlt, ist ein entsprechendes Gebäude in Pforzheim oder im Enzkreis. „Wir könnten uns sowohl einen Neubau vorstellen – da rechnen wir mit Kosten von etwa einer Million Euro – oder ein bestehendes Haus nach unseren Bedürfnissen umzubauen“, sagt Bernd Schwarzmeier. Die darin befindlichen Wohnungen könnten sowohl zur Miete als auch zum Kauf angeboten werden. Derzeit ist die Gruppe noch auf der Suche nach einem Investor beziehungsweise einer Baugenossenschaft, die ihr Projekt unterstützt.

Die Gruppe würde gerne noch auf mindestens zehn Personen anwachsen und sucht nach Singles, Paaren und Familien jeder Nationalität, die sich ihrem Projekt anschließen möchten. Ein Informationstreffen findet am Montag, 13. Dezember, um 19.30 Uhr im „Goldenen Anker“ in Dillweißenstein statt.

iInformationen gibt es telefonisch bei Bernd Schwarzemeier unter (07231) 1 861 04 oder bei Ingrid Hoheisen telefonisch unter (07231) 8 28 68.