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30.11.2016

Goldschmiedeschule ist Sanierungsfall

Pforzheim. Die Zukunft der Goldschmiedeschule wird die Stadträte in den Haushaltsberatungen nächste Woche beschäftigen. Der Bau- und Liegenschaftsausschuss hatte gestern eine Abstimmung über Ausgaben in Höhe von 1,8 Millionen Euro zurückgestellt. Damit sollen baurechtliche Maßnahmen im Hauptgebäude und sicherheitstechnische Maßnahmen in der 54 Jahre alten Schule realisiert werden, um sie funktionstüchtig zu halten. Dabei geht es beispielsweise um das Brandschutzkonzept und um die Überarbeitung von Glasflächen, um Unfälle zu vermeiden. Der Baubeginn soll im Mai 2017 erfolgen und zum Jahresende abgeschlossen sein.

Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler ließ nach dem Sachvortrag in der Sitzung keinen Zweifel daran, dass die Stadt in der Pflicht sei, den Mangel unverzüglich abzustellen. CDU-Stadtrat Florentin Goldmann wies auf die ausstehende Generalsanierung mit Kosten in Höhe von 38 Millionen Euro hin. Ob man vor dem Hintergrund jetzt soviel Geld in die Hand nehmen müsse, sei fraglich. Um abwägen zu können, müsse man wissen, wann die Generalsanierung nötig sei, ergänzte Grünen-Stadtrat Axel Baumbusch. Die Stadt könnte mit der Sanierung der öffentlichen Gebäude schon viel weiter sein, denn es gebe ja eine Prioritätenliste. SPD-Stadtrat Ralf Fuhrmann hinterfragte die Sinnhaftigkeit von Gebäudebegehungen, wenn plötzlich solch große Mängel sichtbar würden. „Wirklich wichtig ist ein behindertengerechter Zugang“, sagte Stadtrat Zilly (UB). mof