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27.07.2011

Grüne Liste kritisiert Rolle der Stadt bei Vermarktung der Papierfabrik

PFORZHEIM Die Genossenschaft Gewerbekultur setzt jetzt auf die Hilfe der Bürger beim Ankauf der Papierfabrik. Die 55 Mitglieder hoffen auf finanzielle Unterstützung, um das Areal am Dienstag, 2. August, bei der Zwangsversteigerung zu erwerben. Der Verkehrswert liegt bei 840 000 Euro.

Zum Umstand, das die Stadtbau nicht als Käufer und Partner der Genossenschaft auftreten wird, äußert sich die Grüne Liste. Mit großem Bedauern und vollkommenem Unverständnis was das Verhalten der Verwaltungsspitze angeht, nehme die Grüne Liste Gemeinderatsfraktion die jüngsten Entwicklungen um die Papierfabrik zur Kenntnis. „Die Stadt Pforzheim, die nicht eben gut dasteht, verpasst mal wieder eine Chance, neue Wege zu beschreiten, was sie jedoch bitter nötig hätte.“ Oberbürgermeister Gert Hager und Bürgermeister Alexander Uhlig müssten sich schon fragen lassen, ob die Verwaltungsspitze mit engagierten Bürgergruppen weiterhin so umgehen wolle. Diese Frage stelle sich umso mehr in Zeiten, wo OB Hager die große Bedeutung der Beteiligung von Bürgern im Masterplanprozess für unsere Stadtentwicklung hervorhebe. pm/mof