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29.04.2010

Heute bei Haushalts-Beratung: Lichtblick fürs Wartbergbad

PFORZHEIM. Keiner will das Wartberg-Freibad schließen! Das ist der Tenor bei den Haushaltsberatungen am Donnerstagvormittag. Derzeit sucht das Rathaus nach Möglichkeiten, um das jährliche Defizit von 460.000 Euro zu halbieren. Gleichzeitig sind Gutachter im Wartberg-Freibad, um sich insbesondere das Thema Chlorierung anzusehen.

Bisher muss davon ausgegangen werden, dass ein Investitionsstau in Höhe von bis zu sechs Millionen Euro im Bad besteht. Unter anderem wird die geforderte „DIN-Norm“ bei der Chlorierung seit Jahren nicht erreicht. Oberbürgermeister Gert Hager machte in seiner einführenden Stellungnahme deutlich, dass das jährliche Defizit deutlich gesenkt werden müsse, um das Bad weiterzuführen.

Er sieht dafür mehrere Ansatzpunkte: Mehr Besucher; bürgerschaftliches Engagement (beispielsweise Übernahme von Arbeiten und Sponsoring); eine bereits gebildete Interessengemeinschaft aus Vertretern des Rathauses, der Bürgervereine und Pforzheim Mitgestalten. Der Schluss-Tenor der Wartberg-Diskussion war: „Das Wartberg-Freibad soll weiterleben“. Dazu wurden zusätzlich vom Finanzausschuss für die Jahre 2010 und 2011 jeweils 230.000 Euro zunächst eingestellt. Der Gemeinderat wird die letzte Entscheidung am 18. Mai treffen.