
PFORZHEIM. Der Neubau des Hilda-Gymnasiums wird nach Angaben der Stadt Pforzheim zukünftig umweltfreundlich mit „natürlicher Kühlung“ klimatisiert. Überschüssige Wärme aus dem Gebäude werde dann über Wärmetauscher in die Erde geleitet. Dadurch ergebe sich ein Nebeneffekt: Denn die restlichen Chlorkohlenwasserstoffe (CKW), die noch im Boden seien, würden sich durch die Wärme verflüchtigen. Diese würden dann unmittelbar abgesaugt und an den Aktivkohle-Filter gebunden.
Die aktive Kohle selbst werde regelmäßig in einer Aufbereitungsanlage einsatzfähig gehalten. Bei diesem Verfahren werde gleichzeitig im Sommer das Schulgebäude gekühlt. Dieses Verfahren werde so erstmalig im Bundesgebiet eingesetzt, heißt es beim Gebäudemanagement.
Mit den Absaugungen von CKW wurde bereits während des Baus begonnen (die PZ berichtete). Die Ursache der gefundenen CKW-Belastung sei weiterhin unklar, so die Stadt. Das Entfernen der neugefundenen Belastungen sowie die Sicherungsmaßnahmen am Gebäudekörper führten insgesamt zu einer Kostenmehrbelastung von 1,8 Millionen Euro.Trotz der Erschwernisse „liegt das Bauvorhaben erfreulicherweise voll im Zeitplan“, so Baubürgermeister Alexander Uhlig.pm





Das lesen Abonnenten am Montag exklusiv in Ihrer "Pforzheimer Zeitung":
Leserkommentare (2)
Mehr Kommentare"....Die Ursache der gefundenen CKW-Belastung sei weiterhin unklar, so die Stadt...." Schon einmal an die Vorbesitzer Fa.Daub gedacht? Bis Mitte des 20.Jhdts. gab es keine Sensilbilität gegenüber Umweltgifte. Tri/Sirius Per und andere FCKW sogar Cyanide wurden in rauhen Mengen verwendet und oft unsachgemäß entsorgt. Inwiefern hat sich die Stadt beim Grundstückskauf gegen diese (bekannten) Gefahren abgesichert? ... oder wurde hier beim Grundstücksverkauf 'gemauschelt' ??? mehr...
[SIZE=2]Jaja, de Porzemer Klüngel. ;)[/SIZE] mehr...