
Faschingsferien sind eine feine Sache. Den Karnevalsfreunden dienen sie zum Feiern inklusive anschließender Erholung, den Wintersportlern fürs Skifahren, und dem Pforzheimer Hilda-Gymnasium hätten sie die Zeit zum Umzug vom Altbau in den benachbarten Neubau bescheren sollen. Daraus wird nun nichts. „Der Umzugstermin im Februar ist nicht mehr aktuell“, bestätigt Hilda-Direktorin Edith Drescher auf PZ-Nachfrage. Nun solle er Ende April, Anfang Mai stattfinden. Nach den Gründen möge man bitte die städtische Bauverwaltung fragen.
„Es gibt Verzögerungen bei der Fertigstellung“, räumt Baubürgermeister Alexander Uhlig ein. Schuld sei die Fassade aus Klinkersteinen, die auf der Oberfläche des Baukörpers angebracht werden. Um die Sicherheit dieser Befestigung zu dokumentieren, ist eine Art Zulassungsurkunde notwendig, ähnlich wie bei Autos.
„Der Fassadenbauer hat die Zulassung für die Befestigung nicht rechtzeitig gebracht“, sagt Uhlig, „da hat er uns hingehalten.“ Das werde für das Unternehmen nicht folgenlos bleiben, kündigt der Baubürgermeister an. Denn das Fehlen der Zulassung hat zu den Verzögerungen beim Bauen geführt. Nun liege die Zulassung vor, und der Fassadenbauer baue weiter, so wie es in Norddeutschland bei solchen Klinkerfassaden üblich sei. Sicherheitsbedenken bestünden nicht, die Fassade bleibe, wie sie begonnen worden sei. Und der verspätete Umzug? „Das Hilda wollte sowieso erst nach dem schriftlichen Abi umziehen“, sagt Uhlig.
Autor: Marek klimanski





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Leserkommentare (1)
Mehr KommentareIch denke, auf diese 4 oder 6 Wochen kommt es nun nicht mehr an. Viel lieber sollten wir unseren Schülern eine fertige Schule bieten, statt auf einer Baustelle lernen zu müssen. Getreu dem Motto: In der Ruhe liegt die Kraft! Grüße Sellerjener mehr...