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Geschäftsführer Gerhard Hötger will die Auslastung weiter erhöhen. Groß investiert hat das Hohenwart Forum in einen Konferenzraum, der moderne Technik bietet und es Unternehmen ermöglichen soll, hier Vorstandssitzungen abzuhalten.
Geschäftsführer Gerhard Hötger will die Auslastung weiter erhöhen. Groß investiert hat das Hohenwart Forum in einen Konferenzraum, der moderne Technik bietet und es Unternehmen ermöglichen soll, hier Vorstandssitzungen abzuhalten.
14.01.2016

Hohenwart Forum verzeichnet ein Rekordjahr

Pforzheim-Hohenwart. Das Symposium von Bruder Martin Ngnoubamdjum am Wochenende war eine von zahlreichen Veranstaltungen, die das Hohenwart Forum mit Leben füllen. Das Tagungszentrum der Evangelischen Kirche Pforzheim entwickelt zusehends Magnetwirkung – das zurückliegende Jahr war das bislang erfolgreichste überhaupt.

26.800 Übernachtungen verzeichnete Gerhard Hötger, der Geschäftsführer der Hohenwart Forum GmbH. 2016 soll dieses Rekordjahr noch toppen.

Bei 62 Prozent liegt die Zimmerauslastung im Forum, etwa zwölf Prozent aller Übernachtungen in Pforzheim werden in Hohenwart verbucht. Das sind auch im Bundesvergleich beeindruckende Werte. Dabei hatte es vor etlichen Jahren danach ausgesehen, als würde das 1983 als Begegnungsstätte der evangelischen Landeskirche Baden eingeweihte Haus rasch wieder Geschichte werden.

1999 beschloss die Landessynode die Schließung. Das löste nicht nur bei Gästen, sondern auch bei vielen Hohenwartern Sorge aus. Sie befürchteten, dass sektenähnliche Gruppen einen Kauf des Ensembles achteckiger Bauten erwägen könnten – das Achteck hat etwa bei vielen Esoterikern besondere Bedeutung als Zeichen der Vollkommenheit.

Um so positiver fiel die Resonanz auf das 2000 beschlossene „Modell Hohenwart“ aus. Im Jahr darauf wurde eine gemeinnützige GmbH gegründet, die Pfarrer Uwe Roßwag-Hofmann leitet und für das inhaltliche Programm zu Bildung, Beratung und Begegnung zuständig ist. Und eben jene GmbH unter Hötgers Führung, die alles Logistische stemmt. Einen Ausgleich möglicher Defizite durch die Kirche gibt es nicht. „Wir müssen mit dem wirtschaften, was wir selbst erwirtschaften“, sagt Hötger. Das gelingt. 2015 betrug der Umsatz im Haus mit den 55 Mitarbeitern, darunter vier Azubis, rund 2,6 Millionen Euro.

Beim Ergebnis spricht Hötger von einer „schwarzen Null“, weil Überschüsse in Investitionen fließen.

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