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Ich gratuliere

Ich gratuliere - Ein Gedicht von Friedrich Bubner aus Pforzheim.

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Man sagt: Eine Zeitung muss

so gut sein wie ihre Stadt.

Ich meine, dass die

Pforzheimer Zeitung ihre Stadt

bei weitem sogar übertroffen hat.

Die politische Linie ist kaum

opportun, sehr klar,

was von der Stadt nicht immer

zu behaupten war.

Ein Katalysator war die

Zeitung oft sogar,

wenn die Ratsleute sich stritten

und rauften die Haar’.

Theater, Stadthalle und manch

andere Dinge…

Ohne die PZ vieles noch

langsamer ginge!

Was mir an der Zeitung

besonders gefällt,

ist, dass sie nicht hinterm

Berge hält;

vielmehr Ross und Reiter nennt,

was man heutzutage

nur selten kennt.

Auch kritische Stimmen

kommen zu Wort.

Der kritische Leser

sieht dann sofort:

Die Zeitung kann sich

das gut leisten,

weil sich die Leser,

zumindest die meisten,

durch Spinner nicht beirren lassen,

ihre Meinung nur noch

klarer in Worte fassen.

Die Pro- und Kontra-Rubrik

finde ich ganz groß.

Sie hilft, – nicht den

Unentschlossenen bloß,

manch vorgefasste Meinung

zu überdenken,

vielleicht in eine andere

Richtung zu lenken.

Natürlich ist die

Pforzheimer Zeitung provinziell.

Dann aber füge ich hinzu

ganz schnell,

dass das aber ist nur der

eine Aspekt,

der Gottlob den anderen

nicht überdeckt,

den man den überregionalen nennt,

der keine Enzkreisgrenzen kennt.

Solide Arbeit macht man

mit soliden Leuten.

Das soll für die

Pforzheimer Zeitung bedeuten,

dass ihre Redakteure sind engagiert, richtig gut.

Chapeau! Heute zieh' ich

meinen Hut!

Schließlich: Was wäre die

Pforzheimer Kultur

ohne die Pforzheimer Zeitung nur?

Die Treffen im Forum sind

ganz große Klasse!

Selten, dass ich eine

Veranstaltung verpasse.

Du kümmerst dich um Kinder,

große wie kleine.

Erzieherisch sehr wichtig,

wie ich meine.

Ich könnte viele gute Punkte

noch nennen,

will mich aber in Einzelheiten

nicht verrennen.

Ich hab’ mich arg an dich gewöhnt, bin mit den Fehlern der

Anfangszeit versöhnt.

An Geburtstagen und

ähnlichen Tagen

muss man einfach nur Gutes sagen.

Ich sag’ es ohne Ironie und

ohne Faxen:

Du bist uns sehr ans

Herz gewachsen.

Jetzt bist du schon sechzig Jahre alt.

Die Zeit fliegt dahin. So ist das halt.

Der hundertste Geburtstag

ist nicht mehr fern.

Bleibe frisch und gesund!

Wir haben dich gern.

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