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06.09.2010

Immer mehr Suzidgefährdete suchen Hilfe

PFORZHEIM. Die schwierige Wirtschaftslage bekommt der Arbeitskreis Leben Pforzheim-Enzkreis heftig zu spüren: 20 Prozent mehr Anfragen von Suizidgefährdeten registrierte Geschäftsstellenleiterin Ute Fiedrich 2009.Tendenz steigend. Um auf das wachsende Problem aufmerksam zu machen, nutzt der AKL den Weltpräventionssuizidtag am Freitag, 9. September. Dann veranstaltet der Arbeitskreis Leben einen Tag der offenen Tür in der Geschäftsstelle an der Kronprinzenstraße 25.

Von 11 bis 17.30 Uhr stehen Mitarbeiter für Gespräche bereit. Nachmittags übernehmen die Frauen von Inner Wheel Stromberg-Kraichgau die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen. Abends gibt es für geladene Gäste einen Vortrag.

Seit fünf Jahren helfen rund 20 Ehrenamtliche des AKL Verzweifelten aus der Krise. „Die Fälle werden komplexer, die Begleitung dauert nicht selten ein Jahr", sagt Fiedrich. Ursprünglich waren die Verantwortlichen mal von wenigen Monaten ausgegangen.Damit die Helfer ihren Job gut erledigen können, würden sie ebenfalls psychologisch betreut.