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09.05.2011

Jugendamt: Unterstützung für Groß und Klein

PFORZHEIM. Gegenüber dem Jugendamt gibt es in der Bevölkerung häufig Vorbehalte. Dass dessen Arbeit weniger mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern viel mit Dienstleistungen zu tun hat, sollen Aktionswochen verdeutlichen. „Wenn Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder Unterstützung von außen benötigen, dann ist die Hemmschwelle, sich an das Jugendamt zu wenden, meist sehr hoch“, weiß Norbert Könne, Leiter der Sozialen Dienste.

Viele Familien wüssten nicht, dass sie in diesem Bereich Leistungen nutzen können, auf die sie einen gesetzlichen Anspruch haben. „Und dabei handelt es sich um keine Amts-Maßnahmen, die den Eltern aufgedrückt werden, sondern um individuell mit den Beteiligten erarbeitete Hilfsangebote“, sagt Michael Winkler, Gruppenleiter bei den Sozialen Diensten Nord.

Im Beisein von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder wurde am 3. Mai die bundesweiten Aktionswochen „Das Jugendamt – Unterstützung, die ankommt“ eröffnet. Bis zum 8. Juni bieten rund 380 Jugendämter in Deutschland den Bürgern Informationen zu den Leistungen an. Das Pforzheimer Amt präsentiert sich an den Freitagen 20. und 27. Mai auf dem Bauernmarkt mit Infoständen. Am 20. Mai wird dort von 10 Uhr an auch Sozialbürgermeisterin Monika Müller anwesend sein.