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09.12.2010

Kimmig will nicht Pforzheimer Sozialbürgermeister werden

Angesichts der Wahl des Sozialdezernenten äußert die Bürgerbewegung „Wir in Pforzheim“ (WiP) ihr Befremden über den intransparenten Prozess des Auswahlverfahrens und das Verhalten der CDU-Fraktion, nur über den Vorschlag der SPD, Monika Müller, abstimmen zu wollen. „Offensichtlich ist die CDU nicht einmal bereit, über Alternativ-Kandidaten abzustimmen, geschweige denn überhaupt mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Ist das der Versuch, sich bei künftigen Posten-Besetzungen die SPD-Stimmen zu sichern?“, fragt die WiP.

Währenddessen hat Roland Kimmig seine Bewerbung um das Amt des Sozialbürgermeisters zurückgezogen: "Angesichts der eindeutigen Positionierung von SPD und CDU habe ich heute nachmittag meine Bewerbung zurückgezogen," sagte er am Donnerstagabend der PZ. 

„Die ursprünglich von der SPD-Fraktion vorgeschlagene überfraktionelle Findungskommission war ein guter Gedanke, um das Auswahlverfahren transparenter zu gestalten.“ Die Unabhängigen Bürger halten indes weiterhin an ihrer Ablehnung einer Neubesetzung des Dezernats III fest. Deshalb werden die UB-Stadträte keinen der Bewerber wählen, teilen sie in einer Pressemitteilung mit. Durch ihre Stimmenthaltung werden sie dem mehrheitlich gefassten Gemeinderatsbeschluss Rechnung tragen.