

PFORZHEIM. Für uns ist es selbstverständlich, dass der Himmel blau und das Gras grün ist. Warum wir überhaupt Farben erkennen können, hat Karlheinz Blankenbach gestern den rund 70 Teilnehmern der Kinder-Uni erklärt.
„Damit wir überhaupt die Farbe eines Gegenstandes erkennen können, müssen Biologie, Physik und Chemie zusammenspielen“, sagte Karlheinz Blankenbach gestern in der Kinder-Uni. Er hat seinen jungen Studenten verdeutlicht, wie das menschliche Auge Dinge und Farben wahrnimmt, was dies alles mit der Sonne zu tun hat und wie man mit dem Auge die Temperatur messen kann. „Je weißer, desto heißer“, erklärte der Professor.
Dass das Sonnenlicht eigentlich gar nicht weiß ist, sondern aus vielen verschiedenen Farben besteht, und ein Regenbogen nur durch Lichtbrechung entstehen kann, wussten die Schüler, warum wir jedoch den Himmel in blauer Farbe sehen, noch nicht.
„Das kommt ganz auf den Stand der Sonne an“, erklärte Blankenbach seinem jungen Publikum. Wenn das Sonnenlicht auf dem Weg auf die Erde die Atmosphäre durchquere, werde das Licht gestreut. Am Tag würden dabei die blauen Farbanteile des Sonnenlichtes am stärksten gestreut, „darum sehen wir den Himmel blau.“
Bei den Pflanzen, die für uns eine grüne Farbe haben, sei es ähnlich: „Sie absorbieren die roten und blauen Farbanteile des Sonnenlichtes und reflektieren die grüne Farbe, deswegen sind Sträucher, Blätter und Gräser für uns grün.“
Die Kinder-Uni an der Pforzheimer Hochschule dauert noch bis zum 30. Juli und wird unterstützt von der Rosa-und-Jakob-Esslinger-Stiftung.
Autor: Ina Grossmann





Das lesen Abonnenten am Samstag in Ihrer "Pforzheimer Zeitung":