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07.03.2010

Kinderideen bei Spielplatz-Gestaltung berücksichtigt

PFORZHEIM. Ganz pleite ist die Stadt Pforzheim noch nicht, sonst würde sie wohl die 66.000 Euro einsparen, die für die Neugestaltung des Spielplatzes an der Gustav-Rau-Straße vorgesehen sind. Doch dieses Geld musste nicht neu genehmigt werden, es war schon im Haushaltsplan 2009 bereitgestellt worden. Denn abgesehen davon, dass die Anlage veraltet und abgewirtschaftet war, wurde sie bei der Sanierung des Bohrainwegs als Abstellfläche der Baufirma benutzt und war ramponiert zurückgelassen worden.

Da im benachbarten Kinderhaus der Caritas besondere Spielmöglichkeiten entstanden waren, werden jetzt auch auf dem öffentlichen Platz neue Wege gegangen. Hatten doch Mädchen und Jungen der Weiherbergschule und der Kindertagesstätte ihre Ideen mit einbringen können. Sie hatten mit Knetmasse, Steinen, Netzen und Getränkekisten ihren Traum-Spielplatz zusammengebastelt.

Dieses wird nun umgesetzt. Für die Drei- bis Sechsjährigen wird es unter anderem eine Rutsche, eine Schaukel und eine Hängematte geben. Die Älteren werden sich über einen Kletterpark mit Steinen und viel Holz freuen können. Und Norbert Bernhard, der Leiter des Grünflächen- und Tiefbauamts der Stadt Pforzheim, freut sich nicht nur darüber, dass der Kinderspielplatz endlich hergestellt wird, sondern dass es zudem einen Zuschuss aus dem Sanierungsgebiet KF geben wird. In vier, fünf Wochen soll die Einweihung gefeiert werden.