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01.12.2010

Kinderporno-Verdacht: Rektor will Vorwürfe abstreiten

PFORZHEIM. Der wegen des Verdachts des Besitzes von kinderpornografischem Material auf seiner Computerfestplatte suspendierte Rektor einer weiterführenden Schule in Pforzheim wird sich noch in dieser Woche über seinen Rechtsanwalt äußern – und die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft Pforzheim bestreiten. Dies sagte am Mittwoch Anwalt Klaus Schroth (Karlsruhe) auf Anfrage gegenüber der "Pforzheimer Zeitung".

In den nächsten Tagen werde es ein weiteres Gespräch mit dem Mandanten geben. Die Staatsanwaltschaft sei darüber informiert, dass er, Schroth, einen entsprechenden Schriftsatz vorbereite. In Kürze wird die Staatsanwaltschaft entscheiden, ob sie wegen des Besitzes von rund 50 Dateien kinderpornografischen Inhalts Anklage erhebt – und wenn ja, vor welchem Gericht –, oder ob sie lediglich einen Strafbefehl beantragt.