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20.05.2011

Kreisel stehen hoch im Kurs

PFORZHEIM. Huchenfeld hatte es der Mutterstadt einst vorgemacht, als an der Industriestraße der erste Kreisverkehr angelegt wurde. Und als dann am Kupferhammer zunächst ein provisorischer Kreisel entstand, bildete sich eine Bürgerinitiative, die 2200 Unterschriften sammelte, um ihn wieder abzuschaffen. Heute sind Kreisverkehre in Pforzheim an etlichen Kreuzungen nicht mehr wegzudenken. Zumal sie den Verkehr flüssiger halten und sich auch positiv auf die Unfallhäufigkeit auswirken, die an Signalanlagen höher sind.

Daher erschließt die Stadt Pforzheim ihr künftiges Gewerbegebiet "Buchbusch" jenseits der Autobahn im Norden der Stadt auch durch einen Kreisverkehr an der Kieselbronner Straße. Verwaltung und Gemeinderatsfraktionen wünschen sich auch auf der Bundesstraße 294 einen Kreisverkehr. Doch das Regierungspräsidium plädiert für eine Signalanlage. so wie es auch bei der Kreuzung B 294, Kieselbronner Straße und Lochäckerstraße der Fall war. Hier wird, von Richtung Autobahnanschlussstelle Nord kommend, das Linksabbiegen in die Gewerbegebiete "Hohenäcker", "Obsthof" und "Buchbusch" zu einer immer größere werdenden Geduldsprobe. Denn nur drei Autos kommen bei Grün durch. Wegen des Kreisverkehrs zum Gewerbegebiet "Buchbusch" will das Rathaus beim Regierungspräsidium nicht locker lassen.