

Es handelt von den Streitereien und Kriegen zwischen König Johann von England und König Philipp von Frankreich im frühen Mittelalter.
Unter der Regie ihres Lehrers, Axel Nüter, schafften es die jungen Schauspieler, das aus subtilen Fäden gesponnene Netz von politischem Kalkül und Kriegstreiberei aller beteiligten Parteien spürbar werden zu lassen. So wird auch dieses letztendlich zu einem Netz ohne Boden, das die einzelnen Familienmitglieder beider Reiche und vor allem das einfache Volk und die Soldaten in den Tod reißt.
Mit einem minimalen Bühnenbild und interaktiven Medien holten die Akteure das Stück in die nahe Zeit des vergangenen 20. Jahrhunderts mit seiner aktuellen Kriegsgeschichte. Durch nachdenklich provokative Einlagen wie der „Ballade vom toten Soldaten“ von Bert Brecht rüttelten die Akteure das Publikum auf und hielten dem Thema „Krieg als Lösung von politischen und gesellschaftlichen Problemen“ den zeitlosen Spiegel der Absurdität hin.
Der Schlussapplaus galt sowohl der ausdrucksstarken Bühnenpräsenz aller Schüler als auch der gelungenen Auseinandersetzung mit einem historisch-aktuellen Thema.





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