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Sie wollen Zukunft, Frieden und Sicherheit: Die Flüchtlinge an der Steubenstraße teilen ihre Wünsche und Hoffnungen in einer Theaterszene mit. Sie ist Teil eines Kulturprojekts von Kommunalen Kino und Kulturhaus Osterfeld. Foto: Ketterl
Sie wollen Zukunft, Frieden und Sicherheit: Die Flüchtlinge an der Steubenstraße teilen ihre Wünsche und Hoffnungen in einer Theaterszene mit. Sie ist Teil eines Kulturprojekts von Kommunalen Kino und Kulturhaus Osterfeld. Foto: Ketterl
14.12.2015

Kulturcontainer: Theater in der Flüchtlingsunterkunft

Der 26-jährige Ghalib hält ein Schild in der Hand. Darauf steht Zukunft. Das bedeute Deutschland für ihn, sagt der Iraker. Er lebt seit fünf Monaten in einem der bunten Container an der Steubenstraße zwischen Jugendverkehrsschule und Tankstelle. Ein Projekt des Kommunalen Kinos und des Kulturhauses Osterfeld bietet das Theaterspielen an.

Im Gemeinschaftsraum proben elf Frauen und Männer Szenen aus ihrem Alltag in deutscher Sprache unter Anleitung der Theaterpädagogin Ceyda Daglar. Das Kulturhaus Osterfeld und das Kommunalen Kino haben sich für das Projekt „Kulturcontainer“ erstmals zusammengeschlossen, damit sich Menschen auch außerhalb der Unterkunft begegnen und Sprache über kulturelle Aktivitäten lernen könnten, erklärt Reinhard Kölmel vom Kulturhaus. Das Projekt existiere schon seit einem Jahr, erklärt Christine Müh, Geschäftsführerin des Kommunalen Kinos. Doch anfangs gab es mehrere Wechsel in der Projektkoordination, die jetzt bei Nicola Friedrich liegt.

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