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10.05.2011

Lilith: Mehr sexuelle Gewalt und weniger Geld

PFORZHEIM. Ihren Jahresbericht 2010 hat Lilith, die Beratungsstelle für Mädchen und Jungen zum Schutz vor sexueller Gewalt, am Dienstag vorgestellt. Auffallend im vergangenen Jahr war ein Anstieg der Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent. Erstmals in der Geschichte der Lilith-Beratungsstelle wurden insgesamt mehr als 200 Fälle in einem Jahr bearbeitet. Gegenläufig war die finanzielle Situation.

Seit dem 1.Juni 2010 mussten die Personalkapazitäten um zehn Prozent reduziert werden. "Eine Zerreißprobe", sagt Leiterin der Beratungsstelle Angela Blonski. Grund zur Freude war für sie dieser Tage jedoch eine Überweisung in Höhe von 10000 Euro der PZ-Hilfsaktion "Menschen in Not".