


Pforzheim. Eigentlich könnte man beim Blick auf die Kreuzung der Luisenstraße mit der Berliner Straße den Begriff „Kunst im Stadtbild“ bleiben. Doch bei der Anhäufung sich teilweise überschneidender weißer Striche handelt es sich keineswegs um eine „Installation für eine Verkehrsfläche“, sondern um eine neue Linienführung, die für mehr Sicherheit sorgen soll. Doch das Gegenteil ist der Fall.
Liesel S. fährt die Strecke täglich, auch mehrmals. Und jedes Mal, wenn sie von der Maxi her kommend, an der Berliner Straße bei Rot anhalten muss, wird es ihr beim Anfahren mulmig. Denn neuerdings sind hier drei Fahrspuren ausgewiesen: die rechte zum Rechtsabbiegen, die beiden anderen zum Geradeausfahren, wobei sie mitten auf der Kreuzung verschwenkt werden, weil der Verkehr stadtauswärts auf zwei Spuren entgegenkommt.
Hört sich eigentlich wenig kompliziert an, doch in der Praxis sieht es so aus, dass Autos oder Laster auf der rechten Geradeausspur auch geradeaus fahren. Und Liesel S. (fast) jedes Mal den Atem anhält, den Fuß zum Bremsen bereithält und auf die Hupe drückt, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Denn für viele wird die rechte Spur zur linken Spur, weil sie das Liniengeschlängel auf der Fahrbahn nicht durchschauen. Da hilft auch ein Hinweisschild nur wenig. Denn wer geradeaus weiter will, will auch geradeaus fahren und sich nicht wie auf einem Slalomkurs fühlen. Im Rathaus sollte man daher diese „Kunst im Stadtbild“ überarbeiten.
Autor: Thomas Frei





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Leserkommentare (20)
Mehr KommentareSo etwas schwieriges von einem Autofahrer zu verlangen ist unverständlich. mehr...
[FONT=courier new]Jetzt isse wieder da, die Mengenlehre mit der nicht wegzudenkenden Schnittmenge ...[/FONT];) mehr...
Komisch auf der Berliner Straße ist doch das selbe aufgemalt..... Das stört wohl keinen.... Und zudem: Ist diese Kreuzung nicht Teil des neuen Innenstadtringes? Dann ist es doch klar dass eine Änderung kommt. Diese ist wohl leider nicht bei jedem angekommen. Ich glaube das Marketing greift nicht. Wer ist dafür bei der Stadt verantwortlich? Laut Beschlussvorlage P931 der WSP. mehr...