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Lösung für die Kinderbetreuung

PFORZHEIM. Ein Netzwerk der Hilfe ist in der Nordstadt gespannt worden: Engagierte Mütter, das Familienzentrum der Stadtmission sowie der Kinderschutzbund haben für acht Jungen und Mädchen eine Betreuung organisiert. Unterstützung erhielten sie bei ihrer Aktion von der FDP-Stadträtin Monika Descharmes. Wie berichtet, hatten in diesem Stadtteil 27 Kinder keinen Platz in der Schulkindbetreuung erhalten.

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„Eine Lösung für die Not“, beschreibt Kathrin Stamer das Projekt. Stamer hat beim Kinderschutzbund die Koordination der Kindertagespflege inne. Zwei Kindertagesmütter übernehmen nach den Sommerferien die Betreuung der Kinder von Montag bis Donnerstag von 12 bis 16 Uhr in den Räumen des Familienzentrums.

Mittagessen als Angebot

Die Stadtmission als Träger des Familienzentrums stellt die Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung. Außerdem erhalten die Erstklässler die Möglichkeit für drei Euro am Mittagstisch der Stadtmission teilzunehmen sowie an den täglichen Angeboten des Familienzentrums, das von Bewegungsangeboten bis zu Kreativkursen reicht.

„Wir haben die Not gesehen und deshalb helfen wir“, sagt Petra Patotschka, Leiterin des Familienzentrums der Stadtmission, ihr Engagement in Sachen Kinderbetreuung. „Es ist allerdings nicht unser Anliegen, in den Markt der Kinderbetreuung einzusteigen“, sagt Dirk Günkel von der Stadtmission. Bislang hat die Volkshochschule die Trägerschaft für den Hort an der Schule in der Nordstadt übernommen.

Müttern den Tipp gegeben

Ein weiterer Kooperationspartner stellt der Kinderschutzbund dar, der Tagesmütter qualifiziert und deren Vermittlung übernimmt. Helmut Metzger von der Abteilung Kindertagesstätten in der Stadtverwaltung hatten den Müttern den Tipp gegeben, sich an den Kinderschutzbund zu wenden, um die Tagespflege in anderen Räumen zu organisieren. Dabei betreuen Tagesmütter nicht – wie sonst üblich – ihre Schützlinge in der eigenen Wohnung, sondern in fremden Räumen. Für den Kinderschutzbund stellt dieses Projekt zwar Neuland dar, das aber laut Stamer nicht „unvorbereitet betreten“ wird. Der Kinderschutzbund sucht jetzt noch weitere Personen, die bereit wären in die Tagespflege einzusteigen.

Interessenten, die sich in der Tagespflege engagieren möchten, können sich telefonisch beim Kinderschutzbund unter (0 72 31) 58 98 98-0 melden.

Autor: Dorothee Messmer

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