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Do, 09.02.2012
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Mei Zeitung

Mei Zeitung - Ein Gedicht von Eugen Hofsäß aus Neulingen.

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Ein Tag beginnt – er fängt gut an,

als erstes ist die „Losung“ dran.

Dann holt man sich die Zeitung her –

„ach, ist die heute wieder schwer?“ Der Titel ist gut aufgemacht,

man sieht gleich wie und wo,

warum es kracht.

Ein Spruch zum Tage

kann besinnen

Und Politik, Sport,

„Heimatkunde“ kann beginnen.

Auf Seite zwei und Seite drei

ist auch Landespolitik dabei.

Ein Panoramabild –

groß, mittig gestellt

wird folgend berichtet aus aller Welt.

Von Schlimmen, Argen,

Nettem, Süßem,

und auch der „Hägar“

lässt schön grüßen.

Es folgen Geld- und

Wirtschaftsinformationen

von der Welt bis in die

heimischen Zonen.

Kultur hat als nächstes

Thema das Wort,

hier erfährt man viel von

manch musischem Ort,

und wo es schön ist –

die Welt scheint noch heil,

Anzeigen beschließen

den ersten Teil.

Am Montag ist der Sportteil dick,

vom Bundesliga- bis C-Klassen-Kick

über alles wird berichtet

schnell die Tabellen noch gesichtet,

dann ist man sportlich informiert,

auch and’re Sportarten sind integriert.

Nicht nur bei den

großen Meisterschaften,

Auch die örtliche Ebene

kann man betrachten.

Im Regionalteil folgt dann die Stadt,

die immer viel zu berichten hat.

In einen Artikel vor 50 Jahren

kann man sich versenken.

Man kann sich grad noch

erinnern und hineindenken.

Es folgt das Umland mit

vielen Gemeinden und Orten,

das Wichtigste zu berichten mit

vielsagenden Worten.

Von Sternenfels bis tief in den Schwarzwald

gibt’s immerzu festen und

feiern gar bald.

Erst wird es zeitlich angekündigt und bekannt,

und dann das Geschehene

nochmals genannt.

Den Vereinen gehört viel Raum

auf ihrer Seite,

Im „Tagebuch“ kommen auch

„Kleine“ in die Breite.

Auch „PD“ und Manfred Schott

berichten von meinem Heimatort.

Dann Familienanzeigen und

von „Mensch zu Mensch“

muss man oft sagen: „Halt,

den/die kensch!“

Ein ausführlicher Serviceteil

schließt sich an,

wo man allerlei Alltägliches

finden kann.

Zum Service gehört das Wetter.

Winters auch für Schneegleitbretter.

Tägliches Kalenderblatt –

und die Altersjubilare,

werden veröffentlicht ab

dem 70. Lebensjahre.

Wöchentlich berichtet das

Standesamt,

wer geboren, gestorben,

in Liebe entbrannt.

Tägliches Programm für das

Fernsehgeschäft,

am Wochenende gibt’s

sogar ein Extra-Heft.

Es gibt Reiseberichte und

ein Fortsetzungsroman,

Rezepte, Gesundheitsübungen,

die man nachmachen kann.

Auch Rätselspaß und

lehrreiche Kinderseiten,

bilden die Leser zu klugen Leuten.

Konzerte, Kirchliches und

Gottesdienstzeiten,

sollte man unbedingt weiter

kostenlos verbreiten.

Bekannt gemacht wird auch

Film und Theater,

Operette, Foyer, Kabarett –

halt die Bretter.

Apotheken, Ärzte, Soziale Dienste

Schulen, Basteln, musische Künste,

all dies kann man in

der Zeitung finden,

auch Leserbriefe, die

die Zeitung nicht binden.

Und wichtig ist immer

die Leserumfrage,

die fördert manche Meinung

zu Tage.

Bei Sonderbeilagen zu

bestimmten Themen,

erfährt man Neues,

braucht sich nicht schämen,

dass man dies und das nicht weiß,

denn die Zeitung bringt den

fehlenden Beweis.

Geschäftliches, Jubiläen und

Einkaufstipps:

Was kostet wo ein Gläschen „Hipp“?

Stellenangebote, Wohnungen

und Immobilien

Märkte für Handwerker,

Blumen und Lilien,

fürs Tier, Auto, Zubehör und Reifen

braucht die „PZ“

wahrlich nicht kneifen.

Diese Inserate dürfen aber

nicht fehlen,

denn eine Zeitung muss

sich auch quälen,

der Leser will ein Produkt

zu einem vernünftigen Preis

und das geht nur über ’nen

großen Anzeigenkreis.

Vom Redakteur bis zum

Zeitungsausträger,

den „Setzern“, den Druckern,

und auch der Verleger

alle arbeiten gut und ziehen mit, dass die Zeitung täglich wird

ein Hit.

Zeitlich immer unter Druck

und angespannt,

dass die letzte Nachricht auch

noch richtig eingebrannt,

entsteht so werktäglich ein

Produkt bester Qualität

das jedermann/frau mit Stolz

gerne austrägt.

Farbig und schwarzweiß

auf Papier gebannt,

kommt so ein wertvolles Blatt

in des Lesers Hand.

Man möchte seine Zeitung

morgens nicht missen

die „PZ“ die gönnt man sich . . .

sonst läuft der Tag besch...

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