

PFORZHEIM. Seit 17 Jahren ist die PZ-Aktion „Menschen in Not“ fest im sozialen Netzwerk der Region verankert. Zeit, neue Strukturen zu schaffen: PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer begrüßte dazu erstmals Bürger, die die PZ-Aktion künftig beratend unterstützen werden. Iris Wellendorff, Zahnärztin aus Pforzheim, Jutta Leipert, ehemals Parfümerie Leipert, und Andrea Schützle vom Porzellanhaus Schützle in Pforzheim freuen sich auf ihre neue Aufgabe im Beirat.
Ebenso aus dem Hause Pforzheimer Zeitung werden mehr Mitarbeiter dabei sei: Der Vorstand um Redakteurin Susanne Knöller (Vorsitzende), Chefredakteur Magnus Schlecht (Zweiter Vorsitzender), geschäftsführender Verleger Thomas Satinsky (Kassierer) und Redakteurin Daniela Kneis (Presse), kann die Meinung der Redakteure Martina Schaefer, Gerd Lache, Alexander Heilemann und selbstverständlich PZ-Verleger Albert Esslinger-Kiefer einholen. „Unsere Leser unterstützen als Spender das Hilfsprojekt und unsere Aufgabe ist es, die Gelder verantwortungsbewusst einzusetzen. Durch die Erweiterung des Beirats entsteht eine breitere Basis“, so der geschäftsführende Verleger Thomas Satinsky.
Seit Anfang Oktober arbeitet der neue Vorstand von „Menschen in Not“ zusammen. „Insgesamt wurden in dieser Zeit bereits 61 Einzelschicksale unterstützt“, erklärte Susanne Knöller. Dabei wurden rund 17000 Euro verteilt. Vor allem bedürftige alleinerziehende Mütter erhielten bei „Menschen in Not“ nicht nur ein offenes Ohr, sondern auch materielle Hilfe.
Sei es durch Lebensmittelgutscheine in Kooperation mit dem Discounter Aldi oder durch Bargeld, wenn beispielsweise Kinderkleidung für den Winter gekauft werden musste. Ganz neu dabei: Eine Gutschein-Kooperation für Kinderkleidung mit dem Klingel-Depot soll gewährleisten, dass die Spendengelder auch wirklich nur dafür ausgegeben werden.
Vor Weihnachten will das Team die Werbetrommel für die PZ-Aktion ordentlich rühren. Die Weihnachtsaktion wird dabei vier Schwerpunkt-Aktionen haben: Zum einen sollen verschiedene Hospizdienste unterstützt werden. Außerdem soll die Lebenssituation der Senioren im Pforzheimer Problemgebiet „Unteres Enztal“ verbessert werden. Angedacht ist, dort ein Tagescafé einzurichten. Zudem erhält eine Familie aus Bilfingen, deren eine Tochter im Rollstuhl sitzt, Hilfe beim Umbau ihres Hauses. Durch die Hilfe von „Menschen in Not“ soll eine Rampe entstehen, damit die junge Frau eigenständig Zugang zum Elternhaus hat. Ebenso Hilfe erhält eine junge hörgeschädigte Frau, die in wenigen Tagen Mutter wird: Die PZ-Aktion unterstützt sie beim Kauf eines Hörgerätes. Denn nachdem das Kassengestell nicht gepasst hat, muss sie diese Kosten selbst tragen.
„Nicht zu vergessen sind die zahlreichen Fälle, die täglich Hilfe durch die PZ-Aktion erhalten“, berichtete Susanne Knöller. Auch hierfür bedarf es eines soliden Grundstocks. suk
Autor: suk

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Weitere Infos zum Hilfsverein "Menschen in Not" gibt es hier: >> Satzung <<