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04.01.2009

Mit knapp vier Promille und ohne Führerschein in Agosi-Glasfront gerast

PFORZHEIM. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's gänzlich ungeniert. Anders gesagt: Hat man erst mal keinen Führerschein mehr, dann kann man ihn auch nicht mehr verlieren. So ging es in Pforzheim einem Autofahrer, der in der Nacht auf Sonntag mit knapp vier Promille Alkohol im Blut in der Glasfront des Gebäudes der Allgemeinen Gold- und Silberscheideanstalt landete.

Zuvor war der 39-jährige um 3.20 Uhr auf der Kanzlerstraße stadtauswärts gefahren. Vor dem Kreisverkehr an der Einmündung zur Gesellstraße überholte er ein Auto und fuhr dann wegen zu hoher Geschwindigkeit geradewegs über den Kreisel, anstatt in zu umrunden. Dabei verlor er die Kontrolle über seinen Wagen. Dieser kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen das Agosi-Gebäude. Der Gesamtschaden betrug etwa 13 000 Euro.

Ein Schicksalgenosse dagegen, der am Samstag um 15 Uhr einen Auffahrunfall an der Einmündung der Kaiser-Wilhelm-Straße zur Emil-Strauss-Straße gebaut hatte und einer schon längere Zeit auf eine Gelegenheit zum Abbiegen auf die Vorfahrtsstraße wartenden 51-Jährigen ins Auto gefahren war, besaß noch einen Führerschein. Allerdings nur, bis die eingetroffenen Beamten seinen Alkoholisierungsgrad gemessen hatten. Der lag ebenfalls bei über drei Promille.

Nun hat auch der 42-Jährige bis auf weiteres keine Fahrerlaubnis mehr und einen in dieser Hinsicht lädierten Leumund.