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25. Juli 2012
Sie ziehen eine positive Bilanz von „Mix versteh‘n“: die Integrationsbeauftragte Anita Gondek, OB Gert Hager, Kulturreferentin Isabel Greschat und Schauspieldirektor Murat Yeginer. Foto: Ketterl
Sie ziehen eine positive Bilanz von „Mix versteh‘n“: die Integrationsbeauftragte Anita Gondek, OB Gert Hager, Kulturreferentin Isabel Greschat und Schauspieldirektor Murat Yeginer. Foto: Ketterl

„Mix versteh‘n“ geht zu Ende

Pforzheim. Das interkulturelle Festival „Mix versteh‘n“, maßgeblich unterstützt von der PZ und in seiner Dimension bisher einzigartig in Deutschland, neigt sich dem Ende entgegen. Begin war der 11. Mai, der Abschluss wird am Wochenende das Musik- und Theaterfestival „Sommersprossen“ sein. Dazwischen liegen rund 100 Veranstaltungen, die von etwa 9000 Menschen besucht wurden.

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Herausragende Veranstaltungen waren beispielsweise das interkulturelle Buffet, das Theater-Projekt „Stage Enter“ und das „Haus der Biografien“. Schauspieldirektor Murat Yeginer plädiert dafür, das Projekt fortzusetzen und weiterzuentwickeln - gern auch mit mehr Reibungspunkten. Auch OB Gert Hager, die Integrationsbeauftragte Anita Gondek und Kulturreferentin Isabel Greschat ziehen eine positive Bilanz. Gleichwohl mussten die Organisatoren auch Rückschläge hinnehmen: Einige Veranstaltungen stießen auf sehr wenig Resonanz.

Autor: Nezih Payzin

26.07.2012

Leserkommentare (26)

Mehr Kommentare
1
Nachtigall | 26.07.2012 | 02:12

Nicht nur einige, sondern sogar viele der Veranstaltungen stießen auf wenig Resonanz. Im Schnitt kamen nur 90 Personen. Und die eigentliche Zielgruppe, unsere 40 Prozent Mitbürger mit Migrationshintergrund, waren völlig in der Minderheit. Kein Wunder - war das Marketing doch von vorneherein nicht professionell. Denn die Werbung über die PZ dürfte wohl kaum die eigentlichen Zielgruppen erreicht haben. Türken, Italiener, Iraker etc. lesen wohl eher selten die hiesigen Tageszeitungen. Hier hätte ...... mehr...

2
Nordstädtler | 26.07.2012 | 06:18

Wenn der so gern gepriesene Mix in Pforzheim unter anderem nur dann verständlich und gehört wird, wenn er über türkischsprachige Medien beworben würde, stimmt eventuell mit diesem Mix da letzten Endes irgendetwas nicht so ganz? Nebenbei, was machen denn diesbezüglich die ganzen Anlaufstellen für Migranten? Und Mundpropaganda funktioniert doch sonst bei anderen Sachen auch erstaunlich schnell und hervorragend? Vielleicht - nein - ja - haben da viele etwa sogar überhaupt null Bock zu ...... mehr...

3
neigschmeckte | 26.07.2012 | 09:04

Diese Veranstaltung hat doch generell nur die erreicht, die sich sowieso schon dafür interessieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da irgendwas neues auf den Weg gebracht wurde! Flyer verteilen vor jeder Veranstaltung im Schlössle, Fußgängerzone und Marktplatz wäre effektiver als irgendwelche Hochglanzbroschüren oder PZ-Artikel. Guerilla-Marketing heißt das Zauberwort! mehr...

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