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16.03.2011

Nadine Seidl erhält einen Ausbildungsplatz im Kfz-Handwerk bei der Rösch-Gruppe

PFORZHEIM. Erst ein guter Eindruck, dann ein Praktikum und jetzt ein Ausbildundungsplatz: Die 15-jährige Nadine Seidl ist glücklich. Über das Projekt „Ich will Arbeit“ des Bürgerhauses Buckenberg-Haidach (die PZ berichtete) hat sie einen Ausbildungsplatz als Kfz-Mechatronikerin in der Rösch-Gruppe erhalten.

„Da sind wir alle stolz auf sie“, sagt nicht nur ihr Vater Konrad Seidl, der seine Tochter schon früh an seinem Audi herumschrauben ließ. „Ich freue mich, dass im September jetzt für mich der Ernst des Lebens mit einer Ausbildung beginnt. Ich sehe darin so etwas wie einen Lotto-Gewinn“, so Nadine Seidl. Auch Ausbildungspate Friedbert Bechtold, Vorstandsmitglied der Kfz-Innung und Vorsitzender der Gesellenprüfungskommission, kleidet seinen Stolz auf Nadine in ganz besondere Worte: „Das Mädchen hat Benzin im Blut.“ Er werde sie weiterhin begleiten und bei den anstehenden Prüfungen nicht allein im Regen stehen lassen. „Sie wird weiterhin jede denkbare Starthilfe erhalten“, sagt er.

Evita Rösch (Rösch Automobile) stellt das regionale Engagement dieses ganz besonderen Projekts heraus und freut sich, dass Türen geöffnet würden, um den jungen Menschen Schwellenängste zu nehmen.

Frank Wrublewski, Projektleiter und Sozialwissenschaftler im Bürgerhaus Buckenberg-Haidach, lobt das breite Ausbildungs-Netzwerk. Beim Projekt „Ich will Arbeit“, bei dem 100 Jugendliche betreut würden, seien bereits 19 Praktikums- und sieben Ausbildungsplätze vermittelt worden. Das sei auch dank der Unterstützung der Jakob- und Rosa-Esslinger -Stiftung der PZ, des Europäischen Sozialfonds und der Robert-Bosch-Stiftung möglich geworden..