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01.03.2011

Närrische Vorfreunde auf 55. Faschingsumzug in Dillweißenstein

PFORZHEIM. Unter den erwarteten rund 25 000 Besucher beim Faschingsumzug am Fasnetsdienschtig in Dillschde wird auch Ministerpräsident Stefan Mappus erwartet. "Mappus hat zugesagt, obwohl gleichzeitig ein Umzug in Stuttgart stattfindet.", sagte Thomas Häffelin, Präsident des Umzugsrates, bei einer närrischen Pressekonferenz des Organisationskomitees im Hinteren Tal in Dillweißenstein.

Unter den 45 Gruppen könnte sich der Umzugsrat-Präsident auch eine Gruppe des Gemeinderates vorstellen. Thomas Häffelin zitierte da einen Vorschlag eines Lesers aus dem PZ-Forum: „Der Gemeinderat ist närrisch genug, der würde zum Umzug nach Dillschde gut passen." Beim 55. Umzug – ein echtes Narrenjubiläum – wollen 1500 Mitwirkende tonnenweise Gutsele und Konfetti unters Volk werfen. Sechs Masken-, 13 Fuß- und sieben Musikgruppen sowie 18 Motiv-Wagen wollen mit Spaß, Ironie und Unterhaltung den Besuchern das Leben versüßen. Der närrische Lindwurm startet um 14 Uhr am Alten Bahnhof Weißenstein und bahnt sich dann seinen kunterbunten Weg durch den romantischen Nagoldstadtteil zum Ludwigsplatz. Hier wird ein VIP-Bereich für prominente Besucher abgesperrt, der allerdings nur Stehplätze enthält – auch für den Ministerpräsidenten wir da keine Ausnahme gemacht. Neben den Traditonsvererinen wie der Belrem-Gilde, den Kräheneck-Hexen, der KG-HO, der PFG und der Spielvereinigung Dillweißenstein gibt es auch Gruppen, die erstmals dabei sind: die Esslinger Spätzlesfresser, die Eselsgugga Zaisenhausen und die Neckar-Bätscher.

Die Kosten für den Faschingsumzug in Dillweißenstein in Höhe von rund 20 000 Euro werden über Sponsoren und zum Großteil über die Eintrittsbändel finanziert. Sie kosten 2,50 Euro und beinhalten neben dem Eintritt die freie Fahrt mit den Bussen des Stadtverkehrs zum Umzug und wieder zurück. Im Vorverkauf sind die Bändel in allen Volksbankfilialen, in Geschäften in Dillstein sowie beim Bus-Info-Shop in Pforzheim erhältlich.